Seit 2016 im Rathaus: Beigeordneter Stephan Pfeffer. - © Marion Pokorra-Brockschmidt
Seit 2016 im Rathaus: Beigeordneter Stephan Pfeffer. | © Marion Pokorra-Brockschmidt

Rheda-Wiedenbrück Baudezernent möchte Job in Dortmund haben

Rathaus: Stephan Pfeffer hat sich als Beigeordneter fürs Dezernat Bauen und Infrastruktur beworben

Marion Pokorra-Brockschmidt

Rheda-Wiedenbrück. Manch einer wird sich Montagabend gefragt haben, warum die Verwaltungsspitze bei der Ratssitzung nicht vollständig vertreten war. Die Antwort: Der Technische Beigeordnete Stephan Pfeffer hat sich zur selben Zeit im Stadtrat Dortmund vorgestellt. Dort hat er sich um den Posten des Beigeordneten für das Dezernat Bauen und Infrastruktur beworben. Sehr wohl fühle er sich in Rheda-Wiedenbrück, habe hier eine Funktion mit großen Gestaltungsmöglichkeiten, sagte er gestern auf Anfrage der NW. Zudem habe er seit seiner Wahl durch den Rat im September und seinem Amtsantritt im Herbst 2016 „ganz viele Stadträte, Kollegen und Bürger ins Herz geschlossen". Ausschlaggebend für die Bewerbung in Dortmund seien „persönliche Gründe", so Pfeffer. Mehr wollte er nicht sagen, „weil das auch noch ein laufendes Verfahren ist". Die Stelle des Technischen Beigeordneten in Dortmund war ausgeschrieben worden. 13 Bewerbungen gingen bis 15. Juni bei der dortigen Stadtverwaltung ein. Am vergangenen Montag stellten sich dem Stadtrat vier Kandidaten für das Amt als Beigeordneter für das Dezernat Bauen und Infrastruktur vor. Neben Pfeffer war gestern noch ein weiterer Bewerber im Rennen um das Amt, das derzeit Baudezernent Martin Lürwer inne hat, dessen Vertrag aber zum Jahresende ausläuft und das nicht verlängert werden soll. Der zweite Bewerber kommt aus den Reihen der Dortmunder CDU-Fraktion, die auch das Vorschlagsrecht für den Kandidaten hat. Die anderen Ratsfraktionen, die die politische Mehrheit haben, favorisieren Pfeffer, hieß es gestern aus gut unterrichteten Kreisen. Am Donnerstag, 12. Juli, tagt der Dortmunder Stadtrat erneut. Dann soll der neue Beigeordnete für acht Jahre gewählt werden.

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