Passt perfekt: Jona aus Rietberg kann mit seinem Ranzen in die Schule gehen. - © Waltraud Leskovsek
Passt perfekt: Jona aus Rietberg kann mit seinem Ranzen in die Schule gehen. | © Waltraud Leskovsek

Rheda-Wiedenbrück Viel Rummel beim OWL-i-Männchen-Tag

Gefragt: Bei der Informationsmesse rund um die Einschulung geht es um die Sicherheit und die Gesundheit der Kinder. Und natürlich auch um ihren Spaß

Rheda-Wiedenbrück. Seit nunmehr 10 Jahren erfreut sich der OWL i-Männchen-Tag größter Beliebtheit. Schon zu Beginn pünktlich um 10 Uhr standen die ersten angehenden Schulkinder mit ihren Schulranzen auf dem Rücken vor der Tür und warteten gespannt auf den Einlass. Das Autohaus Ford Lückenotto hatte sich binnen weniger Stunden in eine kleine Messehalle verwandelt, in der geballte Informationen rund um den ersten Schultag vermittelt wurden. Die Schwerpunkte Gesundheit, Bewegung, Ernährung und Lernen standen im Mittelpunkt. Mark Huster von der AOK Gesundheitskasse, die zusammen mit dem Ford Autohaus und dem Unternehmen Ranzenfee & Koffertroll diese Messe ins Leben gerufen hat, erklärte, dass er häufig positive Rückmeldungen von Eltern bekäme, weil es keine Verkaufsveranstaltung sei, sondern eine Informationsveranstaltung. "Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Und gerade wenn die Einschulung ansteht, gibt es viele Fragen. Auf viele Fragen Antworten zu finden und zudem noch Tipps und Anregungen bekommen, dazu soll dieser Tag sein", erklärt er. Laura ist erst vier Jahre, wollte aber trotzdem schon mal schauen. Sie war mit ihrem Bruder Lennart, der schon ein Jahr in der Schule ist, und ihrer Oma Resi Albert da. Man kann ja schließlich nicht früh genug anfangen. Ulrike und Matthias Röhr aus Langenberg hatten ihr Töchterchen Johanna dabei. "Wir möchten uns informieren und unserem Kind ein Stück Sicherheit geben, weil ja viel Neues passiert", erzählt das Ehepaar, während Johanna sich an einem Geschicklichkeitsspiel beim Zahnarzt Schulze & Rumann beschäftigt. Es sei wie eine Generalprobe zur Einschulung gewesen, weil Johanna zum ersten Mal mit Ranzen auf dem Rücken los konnte. Das Augenoptikergeschäft Kessner und Heimann ist seit vielen Jahren dabei. Dort wurde ein Sehtest für die I-Männchen angeboten. Eigentlich sollte man ja meinen, dass so ein Sehtest im Rahmen der regelmäßigen Kinderuntersuchungen selbstverständlich sei. Doch bei vielen Eltern sei es Unwissenheit oder aber auch das rasche Wachstum des Kindes spiele dabei oft eine Rolle, wenn es mit dem Sehen nicht so richtig klappt. "Was vor einem Jahr gut war, muss heute längst nicht mehr stimmen", erklärt Theresia Kessner. Ab einem Wert vom 1,0 plus gaben sie den Eltern die Empfehlung, einen Augenarzt aufzusuchen. Auch wenn die Firma Ranzenfee & Koffertroll viele tolle und bunte Ranzen ausstellte, wurden sie an diesem Tag nicht verkauft. Sie stellten aber fleißig Rückengurte und Schulterpolster nach, damit am ersten Schultag auch alles perfekt sitzt. Über das gesunde Frühstück klärten die Landfrauen auf und boten neben Äpfeln und frischem Obst auf Spießchen auf Erdbeershake an. Den ließ sich auch Bürgermeister Theo Mettenborg schmecken. Sportliche Einrichtungen wie der Reiterhof Hartmann, der Wiedenbrücker Turnverein oder das Freibad Wiedenbrück informierten zum Thema Bewegung. Für das leibliche Wohl zeichnete das Familienzentrum St. Aegidius & St. Johannes verantwortlich. Den Kindern war es wichtig, ihre Stempelkarten voll zu bekommen, denn am Ende wartete noch eine Überraschung auf sie und die Teilnahme an einem Gewinnspiel.

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