Ausgezeichnet: (unten, v. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Gesamtschullehrerin Barbara Schiffmann, die Schüler Albert, Joshua, Oskar und Jannis sowie Umweltberaterin Dorothee Kohlen, (oben, v. l.) die Vertreter der Schulen Uli Schwieder, Gabriel Ipek, Petra Brinkmann, Frank Rückert , Herbert Junker, Cornelia Rückert, Friedhelm Westernströer, Anatoli Koller, Richard Bara, Bettina Baron vom „e&u energiebüro“ sowie Klimaschutzmanager Hans Fenkl. - © NW
Ausgezeichnet: (unten, v. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Gesamtschullehrerin Barbara Schiffmann, die Schüler Albert, Joshua, Oskar und Jannis sowie Umweltberaterin Dorothee Kohlen, (oben, v. l.) die Vertreter der Schulen Uli Schwieder, Gabriel Ipek, Petra Brinkmann, Frank Rückert , Herbert Junker, Cornelia Rückert, Friedhelm Westernströer, Anatoli Koller, Richard Bara, Bettina Baron vom „e&u energiebüro“ sowie Klimaschutzmanager Hans Fenkl. | © NW

Rheda-Wiedenbrück Projekt „Energiesparen macht Schule“ reduziert Energieverbrauch um fünf Prozent

15 Rheda-Wiedenbrücker Schulen nehmen teil

Rheda-Wiedenbrück. Auf der Suche nach Energieverschwendern und Energiesparern waren Schülerinnen und Schüler von 15 Rheda-Wiedenbrücker Schulen im Rahmen des Projekts "Energiesparen macht Schule". Ergebnis: Im Vergleich zum Vorjahr konnten rund zehn Prozent der Heizenergie, zwei Prozent des Stromverbrauchs und insgesamt fünf Prozent der Energiekosten eingespart werden. Bürgermeister Theo Mettenborg würdigte das Engagement der Schulen und übergab deren Vertretern Urkunden und Geldprämien. "Dieses Projekt hat eine wichtige Bedeutung für uns und die Stadt. In den 15 Jahren des Bestehens konnten jede Menge Energie eingespart und das Bewusstsein für das Thema Energiesparen gestärkt werden. Ich wünsche mir, dass das so bleibt", lobte Theo Mettenborg. Anschließend stellte Bettina Baron vom projektbegleitenden e&u energiebüro aus Bielefeld die Ergebnisse vor und erläuterte, dass dem pädagogischen Aspekt im Laufe der Jahre mehr und mehr Bedeutung zugekommen sei. "In den ersten Jahren lagen die Schwerpunkte vor allem in der Suche nach Stromfressern", sagte sie. "Mittlerweile geht es darum, die Ergebnisse zu halten - was genauso wichtig ist." Insgesamt können jährlich 10.000 Euro ausgeschüttet werden. "Die Schulen kommen dieses Mal auf insgesamt 6.129 Euro, 4.020 Euro entfallen auf den verbrauchsbezogenen Anteil, 2.109 Euro auf den pädagogischen Bereich", zählte die Diplom-Biologin auf. Lehrerin Barbara Schiffmann erläuterte mit einigen Schülern einer Projektgruppe der Gesamtschule, wie sie das Thema Energiesparen umgesetzt haben. Dazu gehörte neben Experimenten auch das Aufstellen von Energiesparregeln. "Das Ziel ist es, das Interesse der Schüler an dem Thema zu wecken, so dass sie ihr eigenes Verhalten ändern und dann andere damit anstecken können", erklärte die Lehrerin. Seit dem 1. Juli 2012 befindet sich das langjährige Projekt "Energiesparen macht Schule" in einer erneuten dreijährigen Fortführungsphase, die aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesumweltministerium gefördert wird. Das Projekt "Energiesparen macht Schule" läuft in Rheda-Wiedenbrück seit 2000.

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