Froschhüpfen über Hindernisse? Die sind im Laub kaum zu erkennen. Die Jogger interessieren sich ohnehin nicht dafür. - © Wilhelm Dick
Froschhüpfen über Hindernisse? Die sind im Laub kaum zu erkennen. Die Jogger interessieren sich ohnehin nicht dafür. | © Wilhelm Dick

Rheda-Wiedenbrück Trimm-dich-Pfad: Im Frühling soll der Vitaparcours fit sein

:Im Stadtwald werden die Stationen für 25.000 Euro runderneuert

Wilhelm Dick

Rheda-Wiedenbrück. Auch wenn der Boom der Trimm-dich-Bewegung, in deren Zuge in den 1970er Jahren die damals sehr populären Trimm-dich-Pfade wie Pilze aus dem Waldboden schossen, längst abgeflaut ist, sieht man im heimischen Rathaus noch viel Sinn in der Anlage im Wiedenbrücker Stadtholz. Mit breiter Mehrheit folgte der Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr jetzt dem Vorschlag der Verwaltung, die in die Jahre gekommenen 20 Stationen des "Vitaparcours" zu erneuern. In einer kurzen Diskussion gingen die Meinungen über die Sinnhaftigkeit des Trimm-dich-Pfades weit auseinander. Für die SPD-Fraktion zog Peter Berenbrinck in Zweifel, ob die Anlage überhaupt noch genügend genutzt werde. "Wenn die einzelnen Stationen teilweise kaputt sind, liegt das nicht an intensiver Nutzung. Sie gammelten einfach so vor sich hin", meinte er. Besonders in den Reihen der CDU-Fraktion regte sich daraufhin heftiger Widerspruch. Besonders an Wochenenden würde der Trimm-Pfad von ganzen Familien mit Begeisterung genutzt, wussten "regelmäßige Jogger" aus dem Stadtholz zu berichten. Der Mehrheitsbeschluss setzt die Verwaltung nun in die Lage, den Pfad rundzuerneuern. Dazu werden, inklusive der Erneuerung der Beschilderung, insgesamt 25.000 Euro in die Hand genommen. Die Arbeiten sollen im Winterhalbjahr erfolgen, so dass mit dem Frühjahr 2016 die Trimm-Bewegten wieder die volle Bewegungsfreiheit auf ihrem Pfad genießen können.

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