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Die zwei Personen, die auf dem Motorrad saßen, wurden bei dem Zusammenstoß mit dem Auto schwer verletzt. - © Andreas Eickhoff
Die zwei Personen, die auf dem Motorrad saßen, wurden bei dem Zusammenstoß mit dem Auto schwer verletzt. | © Andreas Eickhoff

Kreis Gütersloh Drei Schwerverletzte nach Motorrad-Unfall im Kreis Gütersloh

Ein Autofahrer hatte die Vorfahrt eines Motorrads missachtet. Das krachte mit voller Wucht in die Seite des Wagens. Die zwei Personen auf dem Motorrad stürzten auf den Asphalt.

Andreas Eickhoff
12.09.2019 | Stand 12.09.2019, 08:41 Uhr |

Kreis Gütersloh. Drei Schwerverletzte hat am Mittwochabend ein Unfall auf der Kreuzung Möhlerstraße/Kapellenstraße/In den Gründen in Herzebrock-Clarholz gefordert: Der Fahrer eines VW Polo hatte die Vorfahrt eines mit zwei Personen besetzten Motorrades missachtet. Gegen 18.45 Uhr, so die Polizeibeamten an der Unfallstelle, wollte der 58-jährige Autofahrer aus Oelde aus der Straße In den Gründen kommend die Möhlerstraße in Richtung Kapellenstraße überqueren. Gleichzeitig war der Motorradfahrer (50) mit seiner Beifahrerin (51) auf der Möhlerstraße aus Richtung Herzebrock kommend in Richtung Oelde unterwegs. Das Zweirad war nach Zeugenangaben der Polizei gegenüber mit unter 50 Stundenkilometern unterwegs. Der Pkw-Fahrer lies zunächst noch ein vor dem Motorrad fahrenden Pkw passieren. Dann fuhr erst selbst los und das Motorrad krachte vorne links in die Seite. Die beiden Motorradfahrer, die ebenfalls in Oelde wohnen, stürzten auf den Asphalt und wurden ebenso schwer verletzt wie der Autofahrer. Die Verletzten wurden von Notärzten aus Rheda-Wiedenbrück und Oelde sowie Besatzungen der drei alarmierten Rettungswagen aus Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück behandelt und dann in Krankenhäuser gebracht. Um die Unfallstelle abzusichern und Betriebsstoffe abzubinden, waren die Löschzüge aus Herzebrock und Möhler vor Ort. Ein Großteil der zunächst 30 Helfer rückte später wieder ab. Die Möhleraner Feuerwehrleute blieben am Unfallort und unterstützten die Polizei. Der Kreuzungsbereich wurde für die Zeit der Erstversorgung, die Unfallaufnahme sowie Aufräumarbeiten für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 8.000 Euro.

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