Auf der A2 gab es in der Nacht einen schweren Unfall. - © Andreas Eickhoff
Auf der A2 gab es in der Nacht einen schweren Unfall. | © Andreas Eickhoff

Verkehr Schwerer Unfall auf der A2 führt zu stundenlanger Sperrung

Der Polizei zufolge sind vier Menschen bei dem Unfall verletzt worden. Ein Unfallbeteiligter wird noch gesucht


Herzebrock-Clarholz. Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 2 zwischen Herzebrock-Clarholz und Oelde ist die Fahrbahn in Richtung Dortmund in der Nacht für mehrere Stunden gesperrt worden. Auto bei voller Fahrt touchiert Wie die Polizei mitteilt, war eine 23-Jährige aus Uelzen gemeinsam mit ihrem 20-jährigen Beifahrer in ihrem VW in Richtung Dortmund unterwegs, als ihr Wagen und ein unbekannter Pkw sich bei voller Fahrt hinter dem Parkplatz Marburg berührten. Der VW blieb anschließend unbeleuchtet auf der Fahrbahn stehen. Mehrere Fahrzeuge hielten und stellten ihre Warnblinklichter an. Das andere Fahrzeug fuhr unvermittelt weiter. Ein mit acht Menschen besetzter Kleinbus aus Polen erkannte die Situation offenbar dennoch zu spät, touchierte den VW, schleuderte quer über die drei Fahrstreifen und prallte gegen die mittlere Leitplanke. Von dort aus schleuderte er wieder zurück und blieb schließlich entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen stehen. Eine 43-Jährige aus Essen konnte mit ihrem Opel Corsa, in dem auch ihr 14-jähriger Sohn saß, nicht mehr ausweichen und prallte ebenfalls gegen den VW. Mutter und Sohn schwer verletzt Die Frau und ihr Beifahrer im VW konnten den Wagen mithilfe eines Ersthelfers verletzt verlassen. Die Opel-Fahrerin und ihr 14-jähriger Sohn wurden schwer verletzt. Für die umfangreiche Spurensicherung musste die Autobahn komplett gesperrtwerden. Der Verkehr wurde an der Anschlußstelle Herzebrock-Clarholzzunächst von der Autobahnpolizei und später von Mitarbeitern derAutobahnmeisterei abgeleitet.Erst gegen 2 Uhr konnten die Oelder Feuerwehrleute wieder einrücken, gegen3.30 Uhr wurde zum Ausleuchten und für das Anfertigen vonÜbersichtsbildern die Drehleiter des Löschzuges Rheda alarmiert. Polizei sucht dringend Zeugen Erstgegen 5.30 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben.Der Verkehr hatte sich zunächst auf einer Länge von etwa drei Kilometernbis zur Anschlussstelle zurückgestaut. Die Autobbahnpolizei Bielefeld sucht dringend Zeugen, dieAngaben zu dem Unfallhergang und zu dem geflüchteten Fahrzeug machenkönnen: Tel. (05 21) 54 50.

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