Unfall Herzebrock-Clarholz - © Andreas Eickhoff
Unfall Herzebrock-Clarholz | © Andreas Eickhoff

Kreis Gütersloh Schwerer Unfall im Kreis Gütersloh - Rettungshubschrauber landet

Mehrere Personen werden verletzt - ein Schwerverletzter muss mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Münster geflogen werden

Kreis Gütersloh. Schwerer Unfall am Donnerstagnachmittag auf der Kreuzung Greffener Straße/ Schwarzer Weg in Clarholz: Der Fahrer eines Fiat hatte einer Opelfahrerin die Vorfahrt genommen; ein hinter ihm sitzender Mann sowie die Opelfahrerin wurden schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in die Universitätsklinik Münster. Der Fahrer des Fiat, ein 24-jähriger Mann aus Beelen, war vom Oelker Weg kommend auf dem Schwarzen Weg unterwegs und wollte die Greffener Straße geradeaus überqueren. Dabei übersah er den Opel Adam, der von einer 23-jährigen Harsewinklerin gesteuert wurde. Um die eigene Achse gedreht und gegen einen Telefonmast geprallt Im Kreuzungsbereich prallte der Opel mit großer Wucht in den mit vier Personen besetzten Fiat, der sich um die eigene Achse drehte und noch gegen einen Telefonmast prallte. Auch der Opel wurde durch den Zusammenprall stark beschädigt; er drehte sich um die eigene Achse und blieb schließlich entgegengesetzt der ursprünglichen Fahrtrichtung auf der Gegenfahrbahn liegen. Per  Notruf wurde der Feuerwehr von eingeklemmten Personen berichtet. Großalarm ausgelöst Deshalb wurde Großalarm ausgelöst: Die beiden Löschzüge Herzebrock und Clarholzwurden wurden alarmiert, der in Clarholz stationierte Rettungswagen sowie weitere Transporter aus Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh. Notärzte eilten aus Rheda-Wiedenbrück und Warendorf zu der Unfallstelle, ferner der leitende Notarzt sowie der Organisationsleiter Rettungsdienst. Der hinter dem Fahrer sitzende Mitfahrer, ein 23-Jähriger, war zwar nicht eingeklemmt, musste aber nach Angaben von Clarholz' Löschzugführer Peter Hagemann schonend aus dem Kleinwagen gehoben werden. Er wurde anschließend notärztlich behandelt und mit dem Rettungshubschrauber in die Münsteraner Spezialkinik geflogen. Betriebsstoffe liefen aus Die drei anderen Insassen des Fiat wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der Kreuzungsbereich blieb rund zweieinhalb Stunden gesperrt. An den beiden Fahrzeugen entstanden Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehrleute unter Leitung von Gemeindebrandmeister Franz Toppmöller streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten später die Fahrbahn. Zusätzlich wurde noch ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreis Gütersloh an die Unfallstelle beordert.

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