Einmal auftanken, bitte: Bürgermeister Marco Diethelm, Leiter für Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Thomas Primon, Umweltberater Uwe Schiewe und Stadtwerke-Chef Ralf Libuda präsentieren die neue E-Ladestation am Rathaus. - © Anja Hustert
Einmal auftanken, bitte: Bürgermeister Marco Diethelm, Leiter für Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Thomas Primon, Umweltberater Uwe Schiewe und Stadtwerke-Chef Ralf Libuda präsentieren die neue E-Ladestation am Rathaus. | © Anja Hustert

Herzebrock-Clarholz Herzebrock und Clarholz bekommen je eine Ladestation für E-Autos

Anja Hustert

Herzebrock-Clarholz. Das weiße Piktogramm mit dem Auto und dem Stecker auf dem gepflasterten Rathaus-Parkplatz macht deutlich: Hier sollen E-Autos auftanken. "In Herzebrock-Clarholz gibt es jetzt zwei E-Ladestationen für Elektrofahrzeuge", sagt Bürgermeister Marco Diethelm. Neben der Säule am Rathaus in Herzebrock befindet sich eine zweite auf dem Parkplatz am Marktplatz in Clarholz. Beide Ladestationen liegen im direkten Umfeld der Hauptverkehrsachse B 64. Sie sind frei zugänglich und derzeit ist das Tanken dort noch kostenlos. "Wir möchten E-Mobilität fördern", so der Bürgermeister. Das möchten die Stadtwerke Gütersloh auch, die der Gemeinde dabei als Partner zur Seite stehen. "Wir haben schon seit längerem in der Netzgesellschaft eine Kooperation mit den Stadtwerken", so Diethelm. Sei es nun beim Thema Wasser oder beim Breitbandausbau der Gemeinde. "Die Ladestationen selbst, das Layout sowie die Hinweisbeschilderung zu den Säulen übernehmen die Stadtwerke. Für den Stromanschluss und die Installation der Hinweisbeschilderung kommt die Gemeinde auf", so Diethelm. Im Schnitt würden derzeit ein bis zwei Autos täglich an der neuen Stromtankstelle geladen. "Das sind etwa 500 Kilowattstunden an beiden Standorten im Monat - Tendenz steigend", sagt Uwe Schiewe, Umweltberater in Herzebrock-Clarholz. E-Autos werden meistens zu Hause geladen Laut Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh, erfolgen 50 bis 60 Prozent aller Ladevorgänge von E-Autos zu Hause, 20 Prozent bei der Arbeit und 10 bis 15 Prozent im öffentlichen Raum - wie jetzt in Herzebrock-Clarholz. "In Gütersloh haben wir derzeit vier öffentliche Ladestationen. Diese werden wir jedoch noch bis auf 15 aufrüsten", so der Stadtwerke-Chef. An beiden Standorten in Herzebrock-Clarholz stehen Zähleranschlusssäulen mit zwei Ladepunkten mit einer Leistung von je 22 Kilowatt über Typ-2-Steckdosen. "Der E-Golf der Stadtwerke mit 7,6 KW ist in einer Stunde zu 80 Prozent geladen", warb Thomas Primon, Leiter für Energiewirtschaft bei den Gütersloher Stadtwerken. Die durchschnittliche Verweildauer an den neuen E-Ladestationen liege auch bei einer Stunde, bestätigt Uwe Schiewe. Er sorgt derzeit dafür, dass die neuen Stromtankstellen auch in Apps und Informationen für E-Mobilität verzeichnet werden. Bisher würden hauptsächlich einheimische Autofahrer das neue Angebot nutzen.

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