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Die Tanzschüler von "Einfach Tanz" begeisterten im Theater Gütersloh mehr als 500 Zuschauer. - © FOTO: GUITANO DARHOVEN
Die Tanzschüler von "Einfach Tanz" begeisterten im Theater Gütersloh mehr als 500 Zuschauer. | © FOTO: GUITANO DARHOVEN

Harsewinkel/Gütersloh Tanz in seiner schönsten Form

500 begeisterte Zuschauer bei Benefizveranstaltung im Gütersloher Stadttheater

VON GUITANO DARHOVEN
30.05.2013 , 01:11 Uhr

Harsewinkel/Gütersloh. Sinnliche Momente, erfüllt von getanzten Erzählungen, mahnenden Wortappellen, aber auch ausdrucksstarke Tanzchoreographien haben am Sonntag die 16. Auflage von "Einfach Tanz" im Gütersloher Stadttheater zu einer sehenswerten Veranstaltung gemacht.

Mehr als 100 Kinder und Erwachsene von der "Kleinen Schule für Bewegungserziehung und Tanz" Harsewinkel brachten unter der Regie von Schulleiterin Gertrud Loquay-Gerbaulet ein sehenswertes Benefizprogramm auf die Bühne. Das Leitthema hieß "Ordnung".

Die mehr als 500 Besucher erlebten den Ausdruckstanz in seinen schönsten Form. Während die Jüngsten im niedlichen Schmetterlingskostüm nach tänzerischer Einleitung einiger erwachsener Tanzschüler unter dem Titel "Metamorphose" über die Bühne trippelten und zudem als "Sternenkinder" das Programm eröffneten, wurden anschließend die farbreichen Bewegungsstudien "Dancing in the rain", "Scheinwelten", "Chaos und Form", "Konflikt" und das große Finale "Gemeinsam" von den verschiedenen Rhythmik- und Tanzgruppen der Tanzschule präsentiert.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der TSG Harsewinkel, zeigten die Tanzschüler, wie durch beständiges Proben aus einfachsten Schrittfolgen immer ausgereiftere und anspruchsvollere Choreografien möglich werden. "Wir haben viel experimentiert, ausprobiert und improvisiert. Die Essenz unserer Arbeit ist unsere heutige Bühnenpräsentation", erklärt Gertrud Loquay-Gerbaulet im Vorwort des Programmheftes. Um möglichst vielen Eltern, Freunden und Verwandten "Einfach Tanz" im schönen Rahmen erlebbar zu machen und den mitwirkenden Akteuren in Sachen Akustik und Optik ein professionelles Umfeld zu bieten, bittet Gertrud Loquay-Gerbaulet seit vielen Jahren ins Theater Gütersloh.

Als Profi am Klavier hatte sie Marina Dopheide verpflichtet. Dabei wurde deutlich, dass es den Tänzern – trotz verschiedener Leistungsstufen – auf hervorragende Weise gelungen ist, Inhalte aus verschiedenen Musik- und Klangkompositionen thematisch in Tanz- und Bewegungschoreografien umzusetzen.

Die Akteure beeindruckten in ihren getanzten Erzählungen über die Welt der Ordnungsstrukturen und Formen durch Konzentration, Koordination und hervorragende tänzerischen Glanzleistungen.

Eine Bereicherung waren auch die auf einer Leinwand gezeigten Fotos von Ascorbinsäure, Schwefel, Koffein, Zahnräder und Wassertropfen von Peter Woitschikowski, einige "Spiegelbilder", Kunstwerke von Johannes Schepp, die Soloaufführungen von Antonio Bukhar aus Uganda und zwei Filme von Stefan Niehaus.

Die Erlöse werden dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und der internationalen Kinderhilfsorganisation PLAN, die sich in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika engagieren, zur Verfügung gestellt.