Der Männerchor Harsewinkel (MCH), der jetzt eine Chorgemeinschaft mit den Sängern des MGV "Eintracht" Greffen bildet, eröffnete und beschloss den Neujahrsempfang in der Aula des Gymnasiums. - © FOTOS: JOE CUBICK
Der Männerchor Harsewinkel (MCH), der jetzt eine Chorgemeinschaft mit den Sängern des MGV "Eintracht" Greffen bildet, eröffnete und beschloss den Neujahrsempfang in der Aula des Gymnasiums. | © FOTOS: JOE CUBICK

Harsewinkel Mit Schwung ins neue Jahr

300 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt / Hymne der Roten Funken für DM

VON JOE CUBICK

Harsewinkel. Schwungvoll mit zwei Liedern des Männerchores Harsewinkel begann der rund zweistündige Neujahrsempfang am Dienstag Abend in der Aula des Gymnasiums. Vor etwa 300 Gästen kamen dabei Themen zur Sprache, über die diese Zeitung zum Teil exklusiv berichtete.

Neu ist, dass der Männerchor, der den Empfang mit "Ich war noch niemals in New York" auch beendete, jetzt eine Chorgemeinschaft mit den Greffener Sängern des MGV Eintracht bildet. Darüber hinaus kündigte Vorsitzender Wilhelm Isenberg an, dass der Chor am 9. November ein Galakonzert in der Dreifachturnhalle geben wird. Verstärkt mit den befreundeten Sänger aus Versmold und Loxten werden dann "80 bis 100 Sänger" zu hören sein. Außerdem planen die Sänger ein weiteres größeres Ereignis. Da aber noch nichts konkret sei, wollte der Vorsitzende nicht mehr verraten. Es werde alles rechtzeitig bekannt gegeben.

Mittlerweile ist hinlänglich bekannt, dass die Roten Funken am 9. und 10. März im Gerry-Weber-Stadion die Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport ausrichten. Dazu haben die heimischen Karnevalisten eine eigene Hymne in Auftrag gegeben. "Wir wollten das so wie bei anderen Großveranstaltungen machen", erklärte Cheftrainerin Daniela Schafarik dem Interviewer Heinz Niebur sowie dem Publikum. Inzwischen sei der karnevalistische Tanzsport Leistungssport und weit mehr als bloße "Dekoration zur 5. Jahrezeit". "Wir möchten die Meisterschaften zu einem Harsewinkeler Event, zu einem gemeinsamen Erlebnis mit Aha-Effekt machen", betonte Rote-Funken-Präsident Stefan Meyer-Wilmes. Dazu würden aber noch ehrenamtliche Helfer gebraucht, insbesondere für die beiden Veranstaltungstage, wo jeweils 6.000 bis 7.000 Besucher erwartet würden. Selbstverständlich wurde die von Ludwig Hüsing komponierte eigene Hymne "Lebe den Tanz", gesungen von Phillip Müller und getanzt von Helena Meyer-Wilmes, Raquel Escoz und Robin Bottler, auch vorgestellt.

Helfer braucht auch Andreas Faulhaber. In Kürze startet das Projekt "Brotzeit", bei dem Grundschülern, die kein Frühstück von zuhause mitbekommen, ein Frühstück ermöglicht werden soll. Lediglich für Greffen seien bereits genug Helfer gefunden. Außerdem berichtete Faulhaber über die Arbeit im Stadtteiltreff "Oase". Erfreulicherweise träfe sich dort die "unterschiedlichste Klientel". "Diese Mischung hat wirklich was", sagte er.

"Ich fühle mich hier total wohl", meinte Cameron Holl im Gespräch mit Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide. Der Austauschschüler aus den USA, diese Zeitung hat ihn bereits ausführlich vorgestellt, war in Begleitung seiner Gasteltern Anke von Hollen und Dr. Hartmut Matthes und meinte, Harsewinkel sei "eine typisch deutsche Kleinstadt". Aufgefallen war dem 18-Jährigen, der Anwalt werden möchte, dass hier die Leute mehr Fahrrad fahren würden. In seiner Heimat gebe es das fast gar nicht.

Information
Weitere Empfänge

Fast zeitgleich veranstalten der Heimatverein Marienfeld sowie der Schützen- und Heimatverein Greffen am Sonntag, 6. Januar, ihre Neujahrsempfänge.

In Marienfeld sind alle Bürger ab 11 Uhr ins Pfarrheim am Klosterhof eingeladen. Neben Rückblick auf 2012 und Ausblick auf das neue Jahr steht auch die Ehrung ehrenamtlicher Helfer auf dem Programm.

Der Empfang im Ortsteil Greffen findet im Bürgerhaus statt und beginnt um 11.30 Uhr.

An die Entstehung des Farmhouse Jazz Club, der am 29. Juni seinen 50. Geburtstag feiert, erinnert Präsident Jochen Belz. Seinen Ursprung hatte der weit über Harsewinkel hinaus bekannte Club praktisch an der Theke bei Poppenborg während eines Jazzbandballs. Gefeiert wird das Jubiläum am 29. Juni mit verschiedensten Jazzbands aus OWL. Zur Einstimmung spielte die Farmhouse Jazzband zwei bekannte Stücke aus den Gründerjahren.

Wie schon gegenüber der Neuen Westfälischen berichtete Gesamtschulleiter Andreas Storck über die ersten 100 Tage und den überaus erfolgreichen Start der neuen Gesamtschule. Derzeit arbeite die junge Schule an einem Symbol, bei dem der Schwerpunkt auf einem "G" liege. Das solle gleichermaßen für "Gleichheit" bei den Chancen und "Glanz" in Bezug auf die Leistungen stehen.

Darüber hinaus berichteten Reinhold Mann, Geschäftsführer des Ortsvereins, über die vielfältigen Aktivitäten des DRK, das in diesem Jahr 150 Jahre wird, sowie Boris Scholz über die Arbeit von Arvato. Unter anderem erklärte der Geschäftsführer, warum der erfolgreiche Dienstleister nach Harsewinkel und nicht nach Halle an der Saale gegangen ist.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group