Jubilare: Andreas (Mitte v. l. und Elke Grumbach sowie Geschäftsführer Torsten Kröner-Jussak feiern mit den Eventexperten Burkhard, Betty und "Engel" das 50-jährige Bestehen der Greffener Firma Grumbach. - © Burkhard Hoeltzenbein
Jubilare: Andreas (Mitte v. l. und Elke Grumbach sowie Geschäftsführer Torsten Kröner-Jussak feiern mit den Eventexperten Burkhard, Betty und "Engel" das 50-jährige Bestehen der Greffener Firma Grumbach. | © Burkhard Hoeltzenbein

Harsewinkel Recycling: Grumbach entsorgt seit 50 Jahren

Jubiläum: Geschäftspartner und Kunden gratulieren der Firma Grumbach aus Greffen. Nur einer hat auch ernste Worte mitgebracht

Burkhard Hoeltzenbein
27.05.2019 | Stand 27.05.2019, 10:10 Uhr

Harsewinkel-Greffen. Mit Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Freunden haben Geschäftsführer Andreas Grumbach, seine Ehefrau Elke als Prokuristin sowie Torsten Kröner-Jussak als Geschäftsführer das 50-jährige Bestehen des Greffener Recyclingunternehmens gefeiert. Bei der als lockere Sause aufgezogenen Geburtstagsfeier zeigte das Grumbach-Team, dass es nicht nur als Entsorger von Altpapier und anderen Secondhandrohstoffen ein verlässlicher Partner ist, sondern auch als Rundumversorger seiner 400 Gäste funktioniert. Die Büfett-Dekoration erinnerte mit Fotomotiven an die wenige Tage vor der Firmengründung geschaffte Mondlandung im Jahr 1969, zitierte den Mauerfall 1989 und erinnerte im nächsten Zehnerschritt, dass die USA mit einem 2009 gewählten Barack Obama als Präsidenten einstmals ein verlässlicher Partner waren. Der will Recycling-Unternehmer Andreas Grumbach auch weiterhin für seine Kunden sein. "Vertrauen, Zuverlässigkeit, Beständigkeit", zählte er die Tugenden seines mittelständigen Unternehmens auf, das sich in 50 Jahren einem stetigen Wandel unterworfen und den Herausforderungen gestellt habe. "Daran wird sich nichts ändern", versprach er unter dem Beifall der Gäste, unter denen seine 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am lautesten applaudierten. Entsorger will Standort zukunftsfähig machen Wie sehr Grumbach auf Innovation setzt, kündigte er im nächsten Satz an: "Wir werden am 1. Oktober die neue Sortieranlage in Betrieb nehmen." Mit dem aufgrund einer Gesetzesänderung notwendigen Schritt will der auf Papier spezialisierte Entsorger seinen Firmenstandort in Greffen zukunftsfähig machen. Die Sorgen der Abfallbranche tat Bernhard Reiling, Harsewinkeler Unternehmer für Glasrecycling, Freund und Geschäftspartner der Familie und der Firma Grumbach sowie Präsident des Bundesverbandes für Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BSVE) kund. "Die Kommunen treiben uns von einer Ausschreibung in die nächste, während ihre eigenen Entsorgungsbetriebe machen können, was sie wollen, und auch noch umsatzsteuerbefreit sind", monierte Reiling einen "unfairen Wettbewerb". Sprach's und setzte zur Entspannung noch einen Kalauer drauf: "Andreas und ich hatten kurz überlegt, ob wir unsere gemeinsame Firma 'Reibach' nennen sollen." Man habe aus naheliegenden Gründen darauf verzichtet.

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