Heimspiel: Michael Brechmann (l.) und Beifahrer Andreas Hachmann aus Schloß Holte-Stukenbrock gingen mit einem Mercedes-Benz 300 SL von 1970 auf die 500 Kilometer lange Westfälische Herbstfahrt. FOTOS: JOE CUBICK|| - © Joe Cubick
Heimspiel: Michael Brechmann (l.) und Beifahrer Andreas Hachmann aus Schloß Holte-Stukenbrock gingen mit einem Mercedes-Benz 300 SL von 1970 auf die 500 Kilometer lange Westfälische Herbstfahrt. FOTOS: JOE CUBICK|| | © Joe Cubick

Marienfeld Gepflegte Autotour durch die heimische Landschaft

25 Teams starten in Marienfeld zur 4. Westfälischen Herbstfahrt

Joe Cubick

Marienfeld. Die 4. Westfälische Herbstfahrt (WHF 500) des Herforder Motorsportclubs führte die 25 Teams vom Hotel "Klosterpforte" startend über 500 Kilometer durch die schöne heimische Region. Dabei ging es für die Teilnehmer weniger um Geschwindigkeit, sondern vielmehr um Fahrspaß und vor allem das richtige Timing. "Das Hotel liegt ideal, wenn wir von hier losfahren, sind wir sofort auf dem Lande, müssen nicht erst durch den Stadtverkehr", begründete Organisationsleiter Magnus Korff, warum die Veranstalter das Marienfelder Hotel als Start- und Zielort ausgewählt haben. Er selbst fuhr selbstverständlich nicht mit, "begleitete" die Tour mit seinem VW Käfer von 1970 mit 100 PS lediglich und hörte sich bei den Streckenposten um, wie der Herforder sagte. Die Starter mit ihren relativ alten Autos, die mindesten 20 Jahre alt sein müssen, kamen praktisch aus dem gesamten Bundesgebiet. So waren Jörg Pöhlemann und sein Copilot Andreas Schwalie mit ihrem Porsche 924 aus Freiburg im Breisgau angereist. Eine Ausfahrt durch die Heimat war es dagegen mehr oder weniger für Michael Brechmann und Andreas Hachmann aus Schloß Holte-Stukenbrock. Sie gingen mit einem metallicfarbigen Mercedes Benz 300 SL von 1970 auf die 500 Kilometer Strecke. Aber auch sie kannten die Strecke kaum. "Wir wissen in etwa wo es langgeht, die genaue Streckenführung erhalten wir erst beim Start", erklärte Beifahrer Andreas Hachmann. Erstmals am Start waren Anita und Udo Pilger aus Solingen mit einem BMW Z 1 von 1990. "Wir haben an einem Preisausschreiben der Oldtimer Markt teilgenommen und die Teilnahme gewonnen", sagte der Fahrer. Die Fahrt führte die Teilnehmer am Freitagabend über 150 Kilometer über Rheda und Ahlen nach Beelen zum "K 64" und zurück. Samstag folgten die restlichen 350 Kilometer mit 15 Wertungsprüfungen zunächst Richtung Osten über Lemgo und Detmold zurück zur "Klosterpforte". Gewertet werden unter anderem das Auffinden der Strecke sowie die gleichmäßige Fahrweise. Es komme "nicht auf das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten an", heißt es in der Ausschreibung. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liege nie über 50 Stundenkilometer. Aber auch die ausgewählten Pausenlokalitäten spielen eine wichtige Rolle.

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