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Großeinsatz: Zahlreiche Rettungskräfte waren Sonntagmittag zusammengezogen worden, um die Verletzten zu versorgen. - © Andreas Eickhoff
Großeinsatz: Zahlreiche Rettungskräfte waren Sonntagmittag zusammengezogen worden, um die Verletzten zu versorgen. | © Andreas Eickhoff

Harsewinkel Zwei Schwerverletzte durch Blitzschlag in Harsewinkel

Stromschlag fährt Mitgliedern der Hundefreunde Greffen in die Füße

Andreas Eickhoff
03.07.2016 | Stand 03.07.2016, 18:12 Uhr |

Harsewinkel. Durch einen Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe des Übungsplatzes der Hundefreude Greffen (Kreis Gütersloh) sind am Sonntagnachmittag sieben Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Alle Patienten müssen zur Kontrolle über Nacht im Krankenhaus bleiben. Der Blitz habe die sieben Vereinsmitglieder im wahrsten Sinne unvorbereitet getroffen, sagte der zweite Vorsitzende Heinz-Jürgen Flügge später. Offenbar war der Blitz in das benachbarte Waldstück eingeschlagen und hatte seine Energie über den Erdboden verteilt. Eine Verteilerdose an einem Lichtmasten wurde durch die Wucht völlig zerstört, die Abdeckung abgerissen. „Der Deckel ist etwa zehn Meter weit geflogen", sagte Flügge weiter. Geregnet hatte es zu diesem Zeitpunkt über dem Hundeübungsplatz nicht. Stromschlag fährt in die Füße Auf dem Gelände trainierte zu dem Zeitpunkt des Einschlags gerade die Agility-Jugendgruppe des Vereins. Die Mitglieder sind zwischen sieben und 40 Jahre alt. Der durch den Blitz ausgelöste Stromschlag fuhr den Vereinsmitgliedern in die Füße und verletzte sie dabei.Die Verantwortlichen des Vereins alarmierten umgehend Polizei und Rettungsdienst. Nachdem zunächst ein Rettungswagen zum Übungsgelände gefahren war, wurde nach einer ersten Sichtung der Patienten sofort Großalarm ausgelöst. Zwei Notärzte – aus Harsewinkel und ein mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 herbeigeeilter – halfen den Verletzten an der Unfallstelle. Auch die Besatzungen dreier weiterer Rettungswagen aus dem Regelrettungsdienst waren vor Ort. Ferner wurde das Modul Soforthilfe aus dem Konzept „Massenanfall von Verletzten" alarmiert, zur Koordination der Arbeiten auch der Organisationsleiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt aus Rheda-Wiedenbrück. Zusätzlich wurde auch der Einsatzleitwagen des Löschzuges Harsewinkel an die Einsatzstelle beordert. Die Verletzten wurden zunächst auf dem Übungsgelände behandelt und später in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die beiden Notärzte begleiteten die schwer verletzten Patienten. Die Hunde, die auf dem Platz trainiert wurden, überstanden den Blitzschlag unbeschadet. Ein Tierarzt hatte die Vierbeiner untersucht und keine Auffälligkeiten feststellen können.

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