Ortstermin: Silvia Lobert (v. l.) und Andreas Harneke von der Stadtverwaltung sowie Werner Bogerding (Stahlbau Wurst) und Patrick Berheide (Polier bei Fechtelkord und Eggersmann) machen sich ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten an der neuen Doppelsporthalle des Gymnasiums. - © Joe Cubick
Ortstermin: Silvia Lobert (v. l.) und Andreas Harneke von der Stadtverwaltung sowie Werner Bogerding (Stahlbau Wurst) und Patrick Berheide (Polier bei Fechtelkord und Eggersmann) machen sich ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten an der neuen Doppelsporthalle des Gymnasiums. | © Joe Cubick

Harsewinkel Sporthalle nimmt Formen an

Rohbau so gut wie fertig / Arbeiter sind der prallen Sonne ausgesetzt

Joe Cubick

Harsewinkel. Der Rohbau der Doppelsporthalle am Gymnasium wird in Kürze abgeschlossen. "Jetzt kann man erst einmal die Dimensionen der neuen Sporthalle am Gymnasium erkennen. Das Gebäude ist eng zwischen die beiden bestehenden Gebäudetrakte gepresst worden", erläutert Andreas Harneke von der Hochbauabteilung der Stadt Harsewinkel. Dabei weist er auf einen schmalen Spalt zwischen der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Schule und dem Neubau hin. Nach Fertigstellung der Halle wird der aber völlig verschwunden sein, weil die dämmende Außenfassade noch fehlt. "Wir sind gut zufrieden. Die Arbeiten sind im Zeitplan. Der Rohbau ist so gut wie fertig. Es fehlen nur noch die Tribüne und Ringbalken", erklärt Patrick Berheide, Polier bei Fechtelkord und Eggersmann. Die Mariefelder Firma ist für den Bau verantwortlich. Derzeit schwitzen täglich zehn Arbeiter auf der Baustelle am Schwanenteich - sie sind der prallen Sonne ausgesetzt. Im Grunde ähnele der Bau sogar der neuen Sporthalle in Marienfeld. "Allerdings haben wir einiges modifiziert", sagt Harneke, der sich gemeinsam mit Silvia Lobert, der stellvertretenden Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste im Rathaus, vor Ort ein Bild von den Arbeiten machte. Er meinte damit unter anderem den Sichtschutz in den Umkleiden, der gleich mit eingeplant worden sei. Auch die in Marienfeld in die Kritik geratene kleine Tribüne wird etwas anders ausfallen. Damit alle freie Sicht aufs Spielfeld haben, wird die zweite Reihe gleich etwas höher gesetzt. Auf der Tribüne werde "Platz für 120 bis 130 Zuschauer" sein, schätzt der Fachmann aus der Verwaltung. Auf ein Lichtband im Dach werde verzichtet, stattdessen sollen die Fenster im Traufbereich für ausreichend Helligkeit sorgen. Am 17. Juli sollen die Arbeiten am Kalzip-Zinkblechdach beginnen. "Ende Juli ist die Halle regendicht", erwartet Andreas Harneke. Die Arbeiten auf den Flachdächern der beiden Anbauten übernimmt die heimische Firma Berheide und Kozlik. Im Anbau zum Schwanenteich hin befinden sich die Umkleiden. Der Zugang zur neuen Sporthalle wird nur von dieser Seite aus möglich sein. In den Anbau auf der Schulhofseite wiederum kommen Aufenthaltsräume für die Gymnasiasten. "Auf dem Dach der Aufenthaltsräume wird eine Photovoltaikanlage installiert. Und auch das Hauptdach kann mit einer derartigen Technik nachgerüstet werden. Wir haben das bei der Statik gleich berücksichtigt", erklärt Harneke. Derweil verteilt sich der Sportunterricht für die Gymnasiasten auf die anderen Sporthallen. Dazu werden vor allem die freien Kapazitäten der neuen Halle im Klosterdorf genutzt, erklärt Silvia Lobert. "Pro Woche haben wir acht Busfahrten", sagt sie.

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