Ein Umweltaktivist der Extinction-Rebellion-Gruppe hat in sieben Metern Höhe ein Banner gespannt, das den Spaziergängern im Storck-Wald mitteilt: "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Wald". - © Ekkehard Hufendiek
Ein Umweltaktivist der Extinction-Rebellion-Gruppe hat in sieben Metern Höhe ein Banner gespannt, das den Spaziergängern im Storck-Wald mitteilt: "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Wald". | © Ekkehard Hufendiek

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Aktivisten besetzen Bäume im Storck-Wald und erklären Ziel ihrer Aktion

Eine Gruppe von gut 20 Personen wehrt sich gegen geplante Baumfällungen des Süßwarenkonzerns. 22 Hektar Wald sollen fürs neue Firmengelände fallen. Bisher ist es ruhig, aber es bleibt noch eine Woche Zeit.

Uwe Pollmeier
Ekkehard Hufendiek

Halle. Noch vor Sonnenaufgang sind sie angerückt. Am Sonntagmorgen haben Mitglieder der Gruppen Extinction-Rebellion und Ende-Gelände die baumreiche Erweiterungsfläche des Süßwarenkonzerns Storck in Beschlag genommen. „Natürlich kündigt man so etwas nicht groß an", erklärt Dr. Thomas Müller-Schwefe, der als Sprachrohr der Protestler fungiert. „Was uns alle vereint, ist die Bereitschaft zum zivilen Ungehorsam", sagt er. Übersetzt aus dem Englischen bedeutet Extinction-Rebellion die Rebellion gegen das Aussterben. Rodungen noch bis 28...

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