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Trotz geringer Größe gut aufgestellt: Die Verantwortlichen des Haller Klinikums sehen ihr Haus für die Zukunft gewappnet. - © Nicole Donath
Trotz geringer Größe gut aufgestellt: Die Verantwortlichen des Haller Klinikums sehen ihr Haus für die Zukunft gewappnet. | © Nicole Donath

Kreis Gütersloh Debatte um Kliniken: Warum Halle das Krankenhaus für "nicht gefährdet" hält

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung empfiehlt die Schließung von hunderten Kliniken, zudem soll es noch 2019 eine neue Krankenhaus-Planung des Landes geben. Das sorgt für Unruhe – und wirft Fragen auf.

Marc Uthmann
18.07.2019 | Stand 18.07.2019, 13:19 Uhr

Halle. Seit die Bertelsmann-Stiftung in ihrer Analyse zu dem Schluss kam, 800 der 1.400 deutschen Kliniken könnten geschlossen werden, ist eine heftige öffentliche Diskussion entbrannt. Und das von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zeitnah angekündigte Gutachten zur „regionalen Unter- und Überversorgung", das noch 2019 in eine neue Krankenhausplanung münden soll (diese Zeitung berichtete) spannt manche Nerven zusätzlich an. Gelten doch Häuser mit weniger als 300 bis 400 Betten als gefährdet.

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