Vorboten des neuen Großprojektes: Derzeit laufen erste Arbeiten für den Bau einer neuen Werkshalle von Storck an der A 33-Trasse. - © Ulrich Fälker
Vorboten des neuen Großprojektes: Derzeit laufen erste Arbeiten für den Bau einer neuen Werkshalle von Storck an der A 33-Trasse. | © Ulrich Fälker

Halle Nach Mamba wächst jetzt Toffifee - Storck baut neue Werkshalle

Marc Uthmann

Halle. So langsam entwickele man sich vom Süßwarenhersteller zum Bauunternehmen, heißt es manchmal scherzhaft bei Storck. Und mit Blick auf das Tempo der Expansion zündet die Pointe sofort. Gerade erst ist die neue, rund 10.000 Quadratmeter große »Mamba-Halle« fertiggestellt, in der das beliebte Kaubonbon künftig auf Hochtouren produziert werden soll, da kündigt sich die nächste Erweiterung an. Storck hat jetzt mit den Vorbereitungen auf den Bau einer weiteren Produktionshalle begonnen, wie Unternehmenssprecher Dr. Bernd Rößler auf Anfrage des Haller Kreisblattes bestätigt. Bereits im vergangenen Dezember war die Fläche direkt an der A 33-Trasse im Hinblick auf dieses Projekt gerodet worden. Nun folgen also die nächsten Schritte. Die aktuellen Maßnahmen dienten der Vorbereitung des Baus, „allerdings wird es mit dem Erstellen des Fundaments noch etwas dauern", berichtet Rößler. „Gegenwärtig erfolgen Erdarbeiten und es werden sogenannte Bohrpfähle gesetzt." Das seien lediglich Vorbereitungsmaßnahmen für den Bau der Produktionshalle. Storck hat noch mehr vor Das Unternehmen hält sich auch mit Blick auf die Verwendung der neuen Halle bedeckt. „Die Produktionshallen sind grundsätzlich multifunktionell verwendbar, also stets für die Herstellung verschiedener Produkte geeignet", teilt Bernd Rößler mit. Man habe natürlich Vorstellungen für die Nutzung. Nach Informationen des Haller Kreisblattes soll dort die Praline »Toffifee« hergestellt werden. Auch zum Investitionsvolumen mag Storck sich nicht konkret äußern – allerdings hatte Geschäftsführer Axel Oberwelland im Februar angekündigt, dass allein in diesem Jahr 75 Millionen am Standort investiert werden sollen: in die Toffifee-Produktion, in Lachgummi, Mamba, neue Produktlinien und den Ausbau der Röstkapazitäten. Mittelfristig hat Storck noch Größeres vor: Das Unternehmen will den Paulinenweg kaufen und östlich der Straße vier Produktionshallen bauen – 1.700 zusätzliche Arbeitsplätze könnten entstehen.

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