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Gütersloh Marode Feuerwache löst Diskussion aus

Möglicher Standortwechsel umstritten

VON RAINER HOLZKAMP
17.05.2011 | Stand 16.05.2011, 20:31 Uhr

Gütersloh. Der miserable bauliche Zustand der zentralen Feuer- und Rettungswache an der Friedrich-Ebert-Straße wird heiß diskutiert. Nutzer des NW-Internetangebots www.nw.news.de haben am Wochenende eine Reihe von Kommentaren zu unserem Bericht "Mängel selbst beim Brandschutz" geschrieben.

Unterschiedliche Meinungen wurden zu der Frage geäußert, ob die Wache an anderer Stelle neu gebaut werden sollte. "Irgendwann muss sie wegen Platzmangels sowie dort weg. Sie könnte z. B. samt Bauhof und Freiwilliger Feuerwehr prima am Stadtring Kattenstroth neu entstehen", lautete ein Vorschlag. Da gebe es genug Platz. Weiteres Pro-Argument: Die Fahrzeuge müssten sich bei Einsätzen während des Feierabendverkehrs nicht mehr über die verstopfte Friedrich-Ebert-Straße quälen.

Die Polizei, so ein weiterer Hinweis, sei ja auch von der Berliner Straße an den Stadtrand abgewandert. Dort, nämlich neben der Kreispolizeibehörde an der Herzebrocker Straße, könnte sich auch die Feuerwehr niederlassen.

Ferner wurde der Marktplatz als neuer Standort ins Gespräch gebracht. Dort könne zudem ein Rettungsdienst untergebracht werden.

Gegner eines Standortwechsels wiesen unter anderem auf gesetzliche Hilfsfristen hin, die einzuhalten seien. Daher gebe es in allen Innenstädten mindestens eine Feuer- und Rettungswache.

Eine ständig besetzte Wache müsse auf jeden Fall zentral gelegen sein, so ein anderer Internet-Nutzer, der zudem eine denkbare Auslagerung von Hauptwache oder ehrenamtlichem Löschzug strikt ablehnte. Mit Blick auf den Streit um die künftige Organisationsform der Gütersloher Feuerwehr "wäre es ein fataler Fehler, beide zu trennen". Gerade die Nähe der Züge stärke die Kameradschaft von Haupt- und Ehrenamt.

Dass die Situation so wie sie derzeit ist, nicht bleiben könne, darüber waren sich alle jedoch alle einig. Jeder Beruf lebe von motivierten und fähigen Kräften. Und damit die Mitglieder der Feuerwehr motiviert blieben, sei eine schnelle Entscheidung für Sanierung oder Neubau erforderlich.

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