0
Die Rad- und Fußwege werden Schritt für Schritt bis zum Herbst fertig gestellt. Derzeit bereiten die Arbeiter die Wege für die Pflasterarbeiten vor und tragen den vorhandenen Asphalt ab. - © FOTO: HUBERTUS EBBESMEYER
Die Rad- und Fußwege werden Schritt für Schritt bis zum Herbst fertig gestellt. Derzeit bereiten die Arbeiter die Wege für die Pflasterarbeiten vor und tragen den vorhandenen Asphalt ab. | © FOTO: HUBERTUS EBBESMEYER

Verl-Kaunitz Bald ist der Weg frei

Letzter Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Kaunitz soll bis Herbst fertig sein

05.05.2011 | Stand 04.05.2011, 19:35 Uhr

Verl-Kaunitz. Es ist ein Geduldsspiel, wenn auch ein absehbares. Nachdem der Bauabschnitt Kirchstraße und Fröbelstraße fertig gestellt worden ist, haben die letzten Arbeiten für die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Kaunitz in der vergangenen Woche begonnen. In vier Abschnitten sollen jetzt noch die Rad- und Fußwege gebaut werden. Für die Autofahrer heißt es indes weiter: Abwarten.

Nicht nur zu Zeiten des Berufsverkehrs, also morgens und abends, auch mittags ist der Kreisel vor dem Baustellenabschnitt oft durch Autos und Lkws verstopft. Der Grund: Direkt hinter dem Kreisel steht eine Ampelanlage.

"Derzeit wird der Rückstau im Kreisel beobachtet", informiert Bernd Meißner vom Fachbereich Tiefbau bei der Stadt Verl. Gegebenenfalls werde noch eine weitere Ampelanlage aufgestellt, um den Rückstau so zu entzerren.

Derzeit gibt es vier solcher Ampelanlagen zwischen Fürsten-, Kirch- und Fröbelstraße, die den Verkehr regeln. Sollte eine weitere dazu kommen, könne das möglicherweise zu weiteren Wartezeiten führen, erläutert Andrea Majhenic, Mitarbeiterin im Fachbereich Sicherheit und Ordnung und zuständig für die Verkehrsführung in der Baustelle.

Laut Majhenic sind die vorhandenen Ampeln bereits so eingestellt, dass sie flexibel auf den Verkehr reagieren können. Um dies zu verhindern, so Meißner, sei auch eine weitläufige Umleitung für den auswärtigen Verkehr denkbar. Während die Autos und Lkw also derzeit nur langsam voran kommen, sind die Bauarbeiter umso schneller. "Wir liegen in der Zeit", sagt Meißner, der mit dem Ende der kompletten Maßnahme im September/Oktober rechnet. Bis dahin werden in vier Abschnitten "Bordsteine aufgenommen und die Rad-und Fußwege gepflastert".

Rund sechs bis acht Wochen werde ein Abschnitt ungefähr dauern, schätzt der Fachmann. Für die Vorarbeiten seien vier bis fünf Arbeiter eingesetzt, je nach Arbeitslage kämen weitere fünf für die Pflasterarbeiten dazu. "Sobald einer der Wege fertig ist, wird er freigegeben und kann auch befahren werden."

Im Oktober oder November wird dann auch die Bepflanzung der Blumenbeete auf dem letzten Teilstück vorgenommen.Bis dahin hoffen die Zuständigen noch auf Verständnis der beteiligten Verkehrsteilnehmer.
      

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group