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Mehrere Bürger in Gütersloh Kattenstroth und Pavenstädt wunderten sich über trüber und "muffig" schmeckendes Leitungswasser: Kann man es trotzdem weiterhin ohne Bedenken trinken? - © Symbolfoto/Pixabay
Mehrere Bürger in Gütersloh Kattenstroth und Pavenstädt wunderten sich über trüber und "muffig" schmeckendes Leitungswasser: Kann man es trotzdem weiterhin ohne Bedenken trinken? | © Symbolfoto/Pixabay

"Muffiger" Geschmack Irritation über trübes Leitungswasser in Gütersloh - Stadtwerke geben Entwarnung

Einige Bürger in Gütersloh wundern sich, dass ihr Leitungswasser plötzlich „muffig“ schmeckt. Die Stadtwerke erklären, was dahinter steckt.

Lena Vanessa Niewald
29.11.2022 | Stand 29.11.2022, 12:11 Uhr

Gütersloh. Was ist mit dem Leitungswasser in Gütersloh los? Mehrere Anwohner haben sich am Wochenende über teilweise trübes und muffig schmeckendes Leitungswasser gewundert. In einer lokalen Gütersloh-Gruppe im Sozialen Netzwerk Facebook tauschten sich vor allem Bürger aus Kattenstroth und Pavenstädt aus – und klagten über das gleiche Problem.

Einige machten sich vor allem Sorgen, ob der seltsame Geruch und die Optik Auswirkungen auf die Verträglichkeit des Wassers haben. Die Gütersloher Stadtwerke geben auf Nachfrage der „Neuen Westfälischen“ Entwarnung. Sie weisen daraufhin, dass an den drei Wasserwerken regelmäßig Investitionen getätigt würden, „um den hohen Qualitätsstandard der Wassergewinnung zu sichern und gezielt auszubauen“.

Im Wasserwerk Nordrheda-Ems würden wie berichtet seit geraumer Zeit Arbeiten für eine neue, große Filterhalle laufen, die planmäßig zum Sommer 2023 fertiggestellt werden soll. Ende vergangener Woche sei das alte Pumpwerk außer Betrieb und das neue Pumpwerk in Betrieb genommen worden.

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„Im Zuge dieser Arbeiten wurden die Leitungen intensiv mit Reinwasser durchgespült und vorbeugend die Desinfektionsanlage eingeschaltet, sodass es zu leichten Trübungen im Trinkwasser kommen konnte“, erläutert Stadtwerke-Sprecherin Sina Schäffer. Diese seien allerdings absolut unbedenklich. Die hohe Qualität des Trinkwassers werde dadurch nicht beeinträchtigt.

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