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Zum Schutz vor ansteckenden Masern gilt für Kinder und Beschäftigte in Schulen und Kitas eine Impfpflicht. - © Marius Becker
Zum Schutz vor ansteckenden Masern gilt für Kinder und Beschäftigte in Schulen und Kitas eine Impfpflicht. | © Marius Becker

Ansteckende Infektionskrankheit Eltern im Kreis Gütersloh zahlen Strafe, statt Kinder gegen Masern impfen zu lassen

Die Impfpflicht gilt seit Ende Juli und wird vom Kreis Gütersloh überwacht. Wer sich nicht daran hält, muss teils drastische Strafen zahlen.

Anja Hustert
22.09.2022 | Stand 22.09.2022, 15:10 Uhr

Gütersloh. Seit Ende Juli gilt in Deutschland eine uneingeschränkte Impfpflicht bei Masern. Kinder und Beschäftigte in Schulen und Kitas, aber auch in Flüchtlingsunterkünften, Arztpraxen und Krankenhäusern müssen seither gegen die Infektionskrankheit nachweislich geschützt sein. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Frist für die Umsetzung der Impfpflicht zunächst immer wieder verlängert worden. "Das Masernschutzgesetz trat bereits am 1. März 2020 in Kraft. Kinder, die danach in die Kita kamen, mussten einen Impfschutz nachweisen", erläuterte Gesundheitsamtsleiterin Anne Bunte im Kreis-Gesundheitsausschuss.

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