Dreharbeiten am Krankenbett: Im pflegerisch umgerüsteten Jugendzimmer von Martin Hippe führen der 33-Jährige und Eckart von Hirschhausen ein tief bewegendes Interview. Ausschnitte davon sind in der Doku des TV-Arztes zu sehen. - © privat
Dreharbeiten am Krankenbett: Im pflegerisch umgerüsteten Jugendzimmer von Martin Hippe führen der 33-Jährige und Eckart von Hirschhausen ein tief bewegendes Interview. Ausschnitte davon sind in der Doku des TV-Arztes zu sehen. | © privat

NW Plus Logo Gütersloh Gütersloher berichtet über Leiden in TV-Show "Hirschhausen und Long Covid"

In der Fernseh-Doku „Hirschhausen und Long Covid – die Pandemie der Unbehandelten“ wird das tatkräftige Engagement des 33-jährigen ME/CFS-Patienten Martin Hippe im Kampf gegen seine eigene Krankheit gezeigt.

Christian Bröder

Gütersloh. Es gab Tage, an denen fehlt Martin Hippe selbst die Kraft für eine Drehung im Bett. Der Gütersloher ist einer einer von Millionen Menschen auf der Welt und bundesweit 300.000 Personen, die unter ME/CFS leiden, dem Chronischen Fatigue Syndrom. Betroffene sind permanent erschöpft und oft dauerhaft ans Bett gefesselt. Genau von hier aus führt der 33-Jährige seit geraumer Zeit einen engagierten Kampf gegen die eigene Krankheit, bei dem er nun einen prominenten Unterstützer gefunden hat. Eckart von Hirschhausen, Deutschlands bekanntester TV-Arzt, hat Hippe in Gütersloh besucht und berichtet über dessen Schicksal als Teil seiner Corona-Reportage „Hirschhausen und Long Covid – die Pandemie der Unbehandelte“. Zu sehen ist die Dokumentation seit dieser Woche in der ARD-Mediathek. Ein bewegender Film, der nichts beschönigt!

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