Die Anklage wirft dem Narkosearzt aus Gütersloh fahrlässige Tötung vor. Der 47-Jährige soll es versäumt haben, ein Gerät für die Sauerstoffversorgung zu kontrollieren. - © Friso Gentsch, dpa
Die Anklage wirft dem Narkosearzt aus Gütersloh fahrlässige Tötung vor. Der 47-Jährige soll es versäumt haben, ein Gerät für die Sauerstoffversorgung zu kontrollieren. | © Friso Gentsch, dpa

NW Plus Logo Fahrlässige Tötung Junge aus Gütersloh stirbt nach einer Routine-OP: Bewährung für Narkosearzt

Dreieinhalb Jahre nach dem Tod eines 14-Jährigen im Gütersloher St.-Elisabeth-Hospital urteilt das Gericht im Prozess gegen den Mediziner. Der Junge starb an Sauerstoffmangel, weil Schläuche verwechselt wurden.

Ludger Osterkamp

Gütersloh. Im Prozess um den Narkosetod eines 14-Jährigen hat das Amtsgericht Gütersloh den Narkosearzt schuldig gesprochen. Es verurteilte ihn wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe von 16 Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, und zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro. Der Richter sagte, der Arzt habe mehrere Fehler begangen, die in Summe maßgeblich zum Tod des Jungen beitrugen. Weil der Verurteilte nach der Urteilsverkündung kollabierte, fiel die Begründung knapp aus.

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