Erschüttert: Natalia und Viktor Fuhr, Eltern des verstorbenen Teenagers mit ihrem Anwalt Horst-Peter Strickrodt. Zum Prozessauftakt entschuldigte sich der angeklagte Arzt. - © Jens Dünhölter
Erschüttert: Natalia und Viktor Fuhr, Eltern des verstorbenen Teenagers mit ihrem Anwalt Horst-Peter Strickrodt. Zum Prozessauftakt entschuldigte sich der angeklagte Arzt. | © Jens Dünhölter

NW Plus Logo Gütersloh 14-Jähriger aus Gütersloh stirbt nach Routine-OP: Arzt räumt Fehler ein

Dreieinhalb Jahre nach dem Tod eines 14-Jährigen hat der Prozess gegen den Mediziner begonnen. Er räumt Fehler ein, macht aber deutlich, dass ihn das Sankt-Elisabeth-Hospital nicht ausreichend eingewiesen habe.

Ludger Osterkamp

Gütersloh. Im Prozess wegen des Narkosetodes eines 14-jährigen Güterslohers hat sich der angeklagte Arzt des Sankt-Elisabeth-Hospitals weitgehend geständig gezeigt. Er habe nicht gewusst, dass er das Narkosegerät routinemäßig hätte kontrollieren müssen, sagte er am Freitag bei der Verhandlung am Amtsgericht. Allerdings habe ihm vom Krankenhaus auch nie jemand auf diese Pflicht hingewiesen.

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