Impfgegner und Kritiker der Coronamaßnahmen haben laut Staatsschutz zu einem Anstieg der Straftaten geführt. - © Jens Dünhölter (Archiv)
Impfgegner und Kritiker der Coronamaßnahmen haben laut Staatsschutz zu einem Anstieg der Straftaten geführt. | © Jens Dünhölter (Archiv)

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Staatsschutz: Diese Straftaten im Kreis Gütersloh sind stark angestiegen

Während die Zahl der Gewaltdelikte im Kreis Gütersloh laut Staatsschutz weiter niedrig ist, sind die Taten mit politischer Motivation insgesamt drastisch angestiegen. Was genau dahinter steckt.

Irja Most

Kreis Gütersloh. Der Staatsschutz hat für das vergangene Jahr die Zahlen politisch motivierter Straftaten im Kreis Gütersloh vorgelegt. Die Auswertung der Kreispolizeibehörde Gütersloh zeigt, dass sich die Anzahl an Gewaltdelikten in diesem Zusammenhang auf konstant sehr niedrigem Niveau bewegt. Insgesamt gab es demnach zwei Gewaltdelikte, eine Tat ist demnach eine Körperverletzung mit rechtsextremem Hintergrund. Bei der anderen handelt es sich um eine Widerstandshandlung, die in die Kategorie "Sonstige" fällt, da diese keinem politischen oder religiösen Spektrum direkt zugeordnet werden kann nach Polizeiangaben. Hinter der Widerstandshandlung steckt konkret der Fall, dass nach Beendigung einer Versammlung von Kritikern der damals geltenden Corona-Regeln ein Teilnehmer den Weisungen der Polizei nicht nachkam. Im weiteren Verlauf schlug er die Polizeibeamten, gibt der Staatsschutz auf NW-Nachfrage Auskunft.

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