Eltern, Lehrer und Schulleiter sind mit den Nerven am Ende: Grundschülermüssen zur Aufschlüsselung eines positiven PCR-Tests mit Schnelltests nachjustieren. - © picture alliance/dpa/CTK
Eltern, Lehrer und Schulleiter sind mit den Nerven am Ende: Grundschülermüssen zur Aufschlüsselung eines positiven PCR-Tests mit Schnelltests nachjustieren. | © picture alliance/dpa/CTK

NW Plus Logo Gütersloh Corona-Test-Chaos an Grundschulen: Kreative Lösungen werden ausgebremst

Rein rechtlich ist es nicht möglich, dass mobile Teststationen an Grundschulen testen, sagt der Kreis Gütersloh. "Das ist eine Zumutung für alle Beteiligten", ist eine Schulleiterin genervt.

Anja Hustert

Gütersloh. Das geänderte Corona-Testverfahren an den Grundschulen sorgt weiter für Diskussionen. Wie berichtet hatte das Land in der vergangenen Woche das Vorgehen bei den PCR-Lolli-Pool-Tests geändert. Nun müssen bei einem positiven Pool die Schulen oder Eltern eigenständig einen Schnelltest machen, um zu erfahren, ob ihr Kind positiv ist. Vorher wurde das in den Laboren anhand einer zweiten Probe direkt untersucht.

"Der Landrat wird gebeten, sich bei der Landesregierung NRW dafür einzusetzen, die neuen vorgeschriebenen Testbestimmungen mit selbst durchzuführenden Schnelltests in den Grundschulen zurückzunehmen und wieder zum alten Testverfahren zurückzukehren", forderten die Mitglieder des Kreisausschusses am Montagnachmittag einstimmig. Die Grünen hatten das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Diskutiert wurde auch, wie der Kreis - auch wenn er selbst nicht Träger der Grundschulen ist - die Kommunen unterstützen kann.

Absage an die Grundschule Isselhorst

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