Für die Auffrischungsimpfung mit Moderna reicht die halbe Ladung mit 0,25 Milliliter. - © picture alliance / ASSOCIATED PRESS
Für die Auffrischungsimpfung mit Moderna reicht die halbe Ladung mit 0,25 Milliliter. | © picture alliance / ASSOCIATED PRESS

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Trotz verkürzter Frist beim Boostern – noch viele Termine im Kreis frei

Wer will, kann sich jetzt schon nach drei Monaten die Auffrischungsimpfung abholen in der Impfstelle. Die gefürchtete Omikron-Variante schreitet indes auch im Kreis Gütersloh weiter voran.

Irja Most

Kreis Gütersloh. Schnell geht es an diesem Mittwochmittag vor Weihnachten an der Impfstelle des Kreises Gütersloh. Kein Schlangestehen, längste Wartezeit die zehn Minuten nach der Impfung, während der Impfling auf die Rückgabe seines Impfpasses wartet, den ein Mitarbeiter einkassiert, damit auch ja die Beobachtungszeit artig eingehalten wird. Per Wartenummer erhalten die Geimpften diesen im Anschluss am Check-Out zurück. „Machen Sie es gut“, lächelt die Mitarbeiterin bei der Rückgabe. Schon ist die Auffrischung vollbracht. Kleiner Wermutstropfen: nur ein Pflaster für die rote Einstichstelle gibt es nicht.

Dass die Ständige Impfkommission die Frist für Booster-Impfungen am Dienstag offiziell auf drei Monate nach der Grundimmunisierung verkürzt hat im Kampf gegen die sich ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus, hat im Kreis Gütersloh offenbar bisher keinen Ansturm auf die Termine ausgelöst. Dabei ist diese auch hier auf dem Vormarsch. Im Kreis Gütersloh gebe es eine zweistellige Zahl an bestätigten Fällen und Verdachtsfällen der Omikron-Variante. Eine tagesaktuelle Zahl würde die Kreisverwaltung aber nicht veröffentlichen, heißt es aus der Pressestelle. Die Behörde vermute, dass sich Omikron bald zur dominierenden Variante entwickeln wird - so wie es bei Delta auch war.

Bereits Abonnent?

Zum Login

Jetzt weiterlesen

  • alle Artikel frei

  • alle Artikel frei

Mehr zum Thema