Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Frühsommer 2020 musste Konzernchef Clemens Tönnies Rede und Antwort stehen. Das Geschehen beschäftigt noch die Justiz. - © Patrick Menzel
Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Frühsommer 2020 musste Konzernchef Clemens Tönnies Rede und Antwort stehen. Das Geschehen beschäftigt noch die Justiz. | © Patrick Menzel

NW Plus Logo Gütersloh Corona-Ausbruch bei Tönnies beschäftigt noch immer die Gerichte

Die Bielefelder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Geschäftsführung, gleichzeitig klagt der Fleischkonzern gegen die vom Kreis seinerzeit erzwungene Betriebsschließung.

Anja Hustert

Gütersloh. Der Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies im Sommer 2020 hat den Menschen im Kreis Gütersloh einiges abverlangt. Während in Anbetracht der aktuellen Pandemiesituation mit drohender Omikron-Verschärfung die Geschehnisse in Rheda-Wiedenbrück schon fast in Vergessenheit geraten sind, beschäftigen sie jedoch nach wie vor die Justiz. An die 50 Strafanzeigen hatte es gegen die Geschäftsführung des Tönnies-Konzerns wegen des Ausbruchs gegeben – wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. „Die Ermittlungen dauern noch an", teilte Staatsanwältin Claudia Bosse auf Nachfrage mit.

Bereits Abonnent?

Zum Login

Jetzt weiterlesen

  • alle Artikel frei

  • alle Artikel frei

Mehr zum Thema