Ute Esselmann: "Im Grunde ihres Herzens wissen viele, dass sie „mightover right" praktizieren, wenn sie Fleisch essen." - © Symbolfoto/Pixabay
Ute Esselmann: "Im Grunde ihres Herzens wissen viele, dass sie „mightover right" praktizieren, wenn sie Fleisch essen." | © Symbolfoto/Pixabay
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Meinung: Aktivistin begründet, warum es falsch ist, Tiere zu essen

Weltweit wird seit 2012 für die Schließung aller Schlachthäuser demonstriert, am Samstag auch in Gütersloh. Aktivistin Ute Esselmann findet: „Fleischverzehr hat fast religiöse Züge“.

Matthias Gans

Frau Esselmann, Sie fordern eine sofortige Schließung der Schlachthäuser. Was möchten Sie mit dieser Maximalforderung tatsächlich erreichen? Kein Schlachthaus wird umgehend schließen, weil wir das gern so hätten. Aber wir können den Diskurs prägen. Fleisch entsteht aus Gewalt. Menschen glauben gern die Geschichten, die sie über sich selbst erzählen. Eine dieser Geschichten lautet, wir müssten Fleisch essen, das sei halt einfach so. Diese Haltung hat fast schon religiöse Züge, so wenig wird sie hinterfragt und debattiert. Tatsächlich hat die Mehrheit ein Tabu über die Fleischfrage geworfen...

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