Mehrere Gutachten führen aus, dass die Krankenschwester die Luftschläuche am Narkosegerät verwechselt und der Anästhesist vergessen hatte, das zu kontrollieren. - © Symbolfoto/picture alliance
Mehrere Gutachten führen aus, dass die Krankenschwester die Luftschläuche am Narkosegerät verwechselt und der Anästhesist vergessen hatte, das zu kontrollieren. | © Symbolfoto/picture alliance

NW Plus Logo Gütersloh Kritik nach Narkose-Tod eines 14-Jährigen: "Maßnahmen sind beschämend"

Zweieinhalb Jahre nach dem Narkose-Tod des 14-jährigen Kevin steht fest: Es wurden Fehler gemacht. Doch die Staatsanwaltschaft wird neben dem Anästhesisten keine weiteren Ärzte anklagen. Unverständlich - meint ein NW-Leser.

Gütersloh. Vor zweieinhalb Jahren ist am Sankt Elisabeth Hospital ein 14-jähriger Junge gestorben, der sich einem Routine-Eingriff am Knie unterziehen wollte. Nun legen Gutachten nahe: Es wurden Fehler gemacht. Neben dem Anästhesisten wird die Staatsanwaltschaft aber keine weiteren Ärzte anklagen. Die Verfahren gegen die später hinzugekommenen Ärzte seien eingestellt, berichtete Staatsanwältin Claudia Bosse. Zwar sei laut eines Gutachtens auch dem Oberarzt ein Fehler unterlaufen, aber der Nachweis, dass dieser zum Tod des Jungen geführt habe, lasse sich nicht erbringen...

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