„Für mich war der Gedanke unerträglich, dass dieser Zustand tagelang anhält", schildert der Gütersloher Künstler. - © Privat
„Für mich war der Gedanke unerträglich, dass dieser Zustand tagelang anhält", schildert der Gütersloher Künstler. | © Privat
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Jüdische Gedenksteine verschmutzt: Zusammenhang mit Pro-Palästina-Demos?

Ein Gütersloher Künstler reinigt spontan die mit blauer Farbe verunreinigten Gedenksteine für Holocaust-Opfer. Ein Zusammenhang mit den Antisemitismus-Vorfällen ist nicht auszuschließen.

Christian Bröder

Gütersloh. Die mit blauer Farbe verschmutzten „Stolpersteine" zum Gedenken an jüdische NS-Opfer aus der Gütersloher Innenstadt sind gesäubert worden – und zwar in einer Spontan-Aktion durch einen engagierten Bürger. Manfred Makowski (52), Künstler und Grafiker mit Atelier in der Blessenstätte, hatte am Dienstag kurzerhand mit Farblöser, Baumwolltuch und Messingpflege selbst Hand angelegt, nachdem er in der NW über die Verschmutzung der drei Gedenktafeln gelesen hatte...

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