An einem Haus im Kreis Gütersloh sollen im April Gaunerzinken gesichtet worden sein. Welche Rolle spielt die Geheimsprache der Einbrecher heutzutage noch? - © Christian Bröder
An einem Haus im Kreis Gütersloh sollen im April Gaunerzinken gesichtet worden sein. Welche Rolle spielt die Geheimsprache der Einbrecher heutzutage noch? | © Christian Bröder
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Gaunerzinken an Wohnhaus entdeckt – aber gibt's die überhaupt noch?

An einem Haus in Rheda-Wiedenbrück sollen vor kurzem die gekrakelten Kreidezeichen aufgetaucht sein. Drei Striche, gekreuzt mit zwei Querbalken - das heißt: Hier gibt es Geld. Mit Gaunerzinken signalisierten sich Hausierer früher, wo es was zu holen gibt.

Christian Bröder

Gütersloh. Ein Kreidekreis mit zwei schrägen Strichen bedeutet soviel wie: Achtung, die Leute rufen die Polizei! Im Internet finden sich zahlreiche Erklärungen für die Bedeutungen der so genannten Gaunerzinken. Früher wurden sie von Bettlern und Hausierern, später auch von Einbrechern an Gebäude gemalt, um nachfolgenden Kollegen zu signalisieren „hier gibt es Geld", „Fromm tun lohnt sich" oder „Hier ist nichts zu holen". Heute, im digitalen Zeitalter, dürften die komischen Zeichen wohl eher als Überbleibsel der Kreidezeit und als klarer Fall von gestern gelten...

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