Gerade das Argument der fehlenden Langzeitstudien wird häufig ins Feld geführt, wenn es um die Skepsis gegenüber einer Corona-Impfung geht. - © Symbolfoto/ Picture Alliance
Gerade das Argument der fehlenden Langzeitstudien wird häufig ins Feld geführt, wenn es um die Skepsis gegenüber einer Corona-Impfung geht. | © Symbolfoto/ Picture Alliance
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Diskussion um die Corona-Impfung: "Neues wirkt immer verängstigend"

Michael Schulz ist Teil der Stabsgruppe für Klinikentwicklung und Forschung am LWL-Klinikum. Er erklärt, wie man mit Skepsis gegenüber Impfungen umgehen sollte und warum das Thema so polarisiert.

Max Maschmann

Herr Schulz, warum ist die Impfung in der Menschheitsgeschichte ein Thema, das schon weit vor Corona polarisiert hat und um das fast immer äußerst emotional gerungen wird? Michael Schulz: Da gibt es unterschiedliche Gründe. Ein Grund ist, dass Impfungen häufig auch Opfer ihres eigenen Erfolges sind. Sie funktionieren so gut, dass die Krankheiten nicht mehr gesehen werden und die Impfbereitschaft der Menschen sinkt. Die Kinderlähmung etwa kennen wir nur aus schlechten schwarz-weiß Filmen. Was es bedeutet, die Krankheit zu bekommen, wissen wir heute nicht mehr...

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