Die Lockerheit, sagt Krankenhausseelsorger Rüdiger Helldörfer, ist in den Krankenhäusern in Gütersloh mit der Corona-Krise abhanden gekommen. - © Symbolfoto/ Pixabay
Die Lockerheit, sagt Krankenhausseelsorger Rüdiger Helldörfer, ist in den Krankenhäusern in Gütersloh mit der Corona-Krise abhanden gekommen. | © Symbolfoto/ Pixabay

NW Plus Logo Gütersloh Krankenseelsorger: "Alte haben Angst den Normalzustand nicht mehr zu erleben"

Pfarrer Rüdiger Helldörfer ist katholischer Krankenhaus-Seelsorger im Sankt Elisabeth Hospital und im Klinikum Gütersloh. Er erlebt den Corona-Wahnsinn im Kreis Gütersloh aus nächster Nähe. Im Interview spricht er über seine Arbeit.

Christian Geisler

Herr Rüdiger Helldörfer, Sie erleben aktuell den dritten Lockdown als Krankenhausseelsorger des Sankt Elisabeth Hospitals und des Klinikums Gütersloh. Wie geht es Ihnen dabei? Rüdiger Helldörfer: Gottesdienste machen einen großen Teil meiner Arbeit aus. Von der Befindlichkeit her war der erste Lockdown für mich am schwierigsten. Von jetzt auf gleich mussten wir die Gottesdienste einstellen. Die Kirche beim Sankt Elisabeth Hospital war immer voll - es kamen eben nicht nur Patienten sondern auch andere Gläubige von außerhalb des Krankenhauses. So waren jeden Sonntag 160 bis 170 Leute anwesend...

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