Ist Saban Kaptan, hier noch im Trikot des FC Gütersloh, der letzte waschechte Zehner im Gütersloher Amateurfußball? Laut Daniel Brinkmann, seinem heutigen Trainer beim SC Wiedenbrück, verfügt er zumindest über einige Eigenschaften eines klassischen Spielmachers. - © Henrik Martinschledde
Ist Saban Kaptan, hier noch im Trikot des FC Gütersloh, der letzte waschechte Zehner im Gütersloher Amateurfußball? Laut Daniel Brinkmann, seinem heutigen Trainer beim SC Wiedenbrück, verfügt er zumindest über einige Eigenschaften eines klassischen Spielmachers. | © Henrik Martinschledde

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Darum stirbt der klassische Zehner im Gütersloher Lokalfußball aus

Früher galt die Zehn im Amateur- und Profibereich als Rückennummer für die ganz besonderen Spieler. Heute ist das anders, denn den waschechten Spielmacher gibt es nicht mehr. Auch nicht in Gütersloh. Trainer aus dem Kreisgebiet kennen die Gründe.

Christian Geisler

Kreis Gütersloh. Die Zehn im Fußball – sie ist keine Zahl, sondern ein Mythos. Derjenige, der sie trägt, gilt als kreativer Kopf, als Denker und Lenker eines Spiels. Im Idealfall verteilt er die Bälle an Mitspieler, ist möglichst jederzeit anspielbereit und erzielt selbst aus ausweglosen Situationen heraus Tore. Die Zehn kann Spiele entscheiden, sogar Finals. Mit einem Pass. Mit einem Dribbling. Mit einer Körpertäuschung. Denkt man an einen Spielmacher, so denkt man einhergehend an die Größten im Weltfußball. An die Wurzeln in den 50ern mit Ferenc Puskás und Pelé...

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