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Nach Ansicht der Initiative um die Politikwissenschaftlerin und frühere Bürgermeisterkandidatin Anke Knopp sollte sich der Bürgerrat mit der Frage auseinander setzen „Wie wollen wir 2030 in Gütersloh zusammen leben?" - © Symbolfoto/ Pixabay
Nach Ansicht der Initiative um die Politikwissenschaftlerin und frühere Bürgermeisterkandidatin Anke Knopp sollte sich der Bürgerrat mit der Frage auseinander setzen „Wie wollen wir 2030 in Gütersloh zusammen leben?" | © Symbolfoto/ Pixabay

Gütersloh Bürgerrat in Gütersloh gefordert: Sollen die Bürger künftig mehr mitbestimmen?

Ein Antrag der Initiative „Demokratie wagen“ sieht die Gründung eines neuen Gremiums vor. Vor allem die CDU ist strikt dagegen.

Rainer Holzkamp
27.03.2020 | Stand 27.03.2020, 17:04 Uhr

Gütersloh. Mitten in der Corona-Pandemie werden auch Überlegungen angestellt, wie es danach weitergeht. Der Zukunftsforscher Horst Opaschowski sagte unlängst, jetzt bilde sich eine Selbsthilfegesellschaft aus der Einsicht, aufeinander angewiesen zu sein. Eine größere Mitmach-, Zusammenhalts- oder Mitbestimmungsgesellschaft wäre ein Gewinn aus der Krise. „Die Politik kann dann nicht mehr machen, was sie will.“ Für konkrete direktdemokratische Beteiligung setzt sich aktuell die Gütersloher Initiative „Demokratie wagen!“ ein. Sie fordert die Einrichtung eines „Bürgerrates“ - und stößt bei manchen Kommunalpolitikern auf Skepsis.

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