An Technikflächen waren laut Wettbewerbsergebnis 6,5 Quadratmeter eingeplant. Das sei schlicht unerklärlich, meinte der Experte. - © Andreas Frücht
An Technikflächen waren laut Wettbewerbsergebnis 6,5 Quadratmeter eingeplant. Das sei schlicht unerklärlich, meinte der Experte. | © Andreas Frücht

NW Plus Logo Gütersloh Experte zu Kostenexplosion bei dritter Gesamtschule: Kalkulation war unrealistisch

Ein eigens hinzugezogener Projektsteuerer öffnete den Politikern im Arbeitskreis 3. Gesamtschule die Augen. Unterdessen gestand Bürgermeister Henning Schulz Fehler auf allen Ebenen ein.

Rainer Holzkamp Rainer Holzkamp

Gütersloh. Die Schuldfrage blieb auch gestern unbeantwortet: Wie konnte es zu der Kostenexplosion beim Teilneubau der 3. Gesamtschule kommen? Der von der Stadt eigens beauftragte erfahrene Projektsteuerer Mathias Eisenmenger (Düsseldorf) – international unterwegs, aber auch mit dem geplanten Neubau der Gesamtschule Verl betraut – öffnete dem zuständigen Arbeitskreis (AK) aber in einer Hinsicht die Augen: „Diese Schule war immer ein 50-Millionen-Euro Projekt." Die in der Machbarkeitsstudie von Mai 2017 genannten 27 Millionen Euro bezeichnete Eisenmenger als unrealistisch...

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