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Ist ein Wildschwein erlegt, dann sollten die Innereien nicht im Wald verbleiben. Schließlich könnten diese ansteckend sein. - © Symbolbild/ Pixabay
Ist ein Wildschwein erlegt, dann sollten die Innereien nicht im Wald verbleiben. Schließlich könnten diese ansteckend sein. | © Symbolbild/ Pixabay

Kreis Gütersloh Afrikanische Schweinepest: So groß ist die Gefahr für den Kreis Gütersloh

Allein durch Wildschweine verbreitet sich der Virus jeden Monat um zwei bis drei Kilometer. Dass er auch ins Kreisgebiet vordringt, ist fast nicht zu verhindern, sagen Experten.

Christian Geisler
26.11.2019 | Stand 26.11.2019, 08:37 Uhr

Kreis Gütersloh. Rund 80 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze ist in Polen bei 20 Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Da sich der Virus schnell verbreitet, ist laut Andreas Roefs, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Forstamtes OWL, damit zu rechnen, dass er über kurz oder lang auch bis in den Kreis Gütersloh vordringt. Auch Bernhard Beneke und Johanna Neudecker vom Veterinäramt des Kreises Gütersloh halten eine Ausbreitung bis nach Ostwestfalen für möglich. Beneke erklärt: "Allein durch Wildschweine verbreitet sich der Virus jeden Monat um etwa zwei bis drei Kilometer." Viel gefährlicher sei derweil der Mensch, der die ASP beispielsweise mit 100 Kilometern pro Stunde über die Autobahn weitertragen könne.

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