Das waren noch Zeiten: Bei vergangenen Schinkenmärkten in Gütersloh (hier 2006) gab es einen Schinkenbaum. - © Raimund Vornbäumen
Das waren noch Zeiten: Bei vergangenen Schinkenmärkten in Gütersloh (hier 2006) gab es einen Schinkenbaum. | © Raimund Vornbäumen

Gütersloh Kommentar: Mit "Bio-Mensch"-Aktion auf Schinkenmarkt ins eigene Fleisch geschnitten

Aktivisten provozieren auf dem Schinkenmarkt mit einem gehäuteten „Bio-Menschen" und ernten angewiderte Blicke. Damit haben sie sich selber die Wurst vom Brot genommen, meint NW-Kommentator Alexander Lange.

Alexander Lange

Gütersloh. Die Szenerie schockiert und hinterlässt einen ekelerregenden Beigeschmack: Ein lebensgroßer „Bio-Mensch", gehäutet, in Folie abgepackt, liegt auf der Verkaufstheke, umringt von Schweinen, die grinsend das Schlachterbeil schwingen. Als „fantasievoll und sachlich" hatten „fairleben GT" und das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung ihren Protest auf dem 32. Gütersloher Schinkenmarkt angekündigt. Ihr Plan: Mit den Besuchern ins Gespräch kommen und über die Folgen von Fleischkonsum und Massentierhaltung für Klima und Umwelt informieren...

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