Für seine Pläne erntet Amprion viel Kritik, mit dem Bau warten will das Unternehmen allerdings nicht. - © Andreas Frücht
Für seine Pläne erntet Amprion viel Kritik, mit dem Bau warten will das Unternehmen allerdings nicht. | © Andreas Frücht

Gütersloh Warum die Amprion-Gegner jetzt Klage einreichen

Die geplante Höchstspannungsleitung durch Isselhorst und Blankenhagen wird ein Fall fürs Bundesverwaltungsgericht. Der Stromkonzern will dennoch nicht mit dem Bau warten.

Ludger Osterkamp

Gütersloh. Der Bau der umstrittenen Höchstspannungsleitung von Gütersloh nach Halle-Hesseln kommt vors Gericht. Wie angekündigt haben die Gegner der Freileitung Klage gegen die Genehmigung der Bezirksregierung eingereicht. Sie werfen der Behörde vor, sie habe in ihrem Feststellungsbeschluss wesentliche Aspekte vernachlässigt, darunter Abstandsgrenzen und die Möglichkeit, dem Trassenbauer Amprion die Verlegung als Erdkabel einfach vorschreiben zu können. Das Verfahren wird vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig geführt. Mit einem Urteil ist möglicherweise erst in einem Jahr zu rechnen...

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