Vor dem Amtsgericht musste sich nun ein Unternehmer wegen eines ungewöhnlichen Falles der Freiheitsberaubung verantworten. - © Andreas Frücht
Vor dem Amtsgericht musste sich nun ein Unternehmer wegen eines ungewöhnlichen Falles der Freiheitsberaubung verantworten. | © Andreas Frücht

Gütersloh Gütersloher Unternehmer soll Obdachlosen eingesperrt haben

Vor dem Gütersloher Amtsgericht streitet der 37-jährige Angeklagte ab, dass er von der Anwesenheit des Opfers in dem Gebäude wusste. Die Übergabe der Entschädigung gestaltet sich kompliziert.

Nicole Hille-Priebe

Gütersloh. Ein ungewöhnlicher Fall von Freiheitsberaubung beschäftigte Mittwoch das Amtsgericht: Ein Gütersloher Unternehmer aus der Baubranche soll einen Obdachlosen, der in einer Lagerhalle auf dem Firmengelände einen Unterschlupf hat, zweimal in dem Gebäude eingesperrt haben. Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft warf dem 37-jährigen Angeklagten vor, am 6. und 12. April 2018 seine Baumaschinen so dicht an der Tür zur Lagerhalle geparkt zu haben, dass das Opfer nicht mehr rauskam und schließlich von der Polizei befreit werden musste...

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