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„Bislang stolz auf wohnortnahe Versorgung“: Der Bau von drei großen Alteneinrichtungen wird die Situation jedoch verändern. Foto: dpa - © DPA
„Bislang stolz auf wohnortnahe Versorgung“: Der Bau von drei großen Alteneinrichtungen wird die Situation jedoch verändern. Foto: dpa | © DPA

Kreis Gütersloh Deshalb will der Kreis Gütersloh keine weiteren Altenpflegeheime

Um drei unliebsame Bauprojekte aufzuhalten, ist es zu spät. Ein weiteres Vordringen von konzerngesteuerten Pflegeeinrichtungen will der Kreis Gütersloh jedoch dringend verhindern.

Jeanette Salzmann
12.09.2019 | Stand 12.09.2019, 08:27 Uhr

Kreis Gütersloh. Würden Wohlfahrtsverbände Altenpflegeeinrichtungen bauen, die am Bedarf vorbei geplant und deshalb nicht ausgelastet sind, treibt es sie in den Ruin. Sind es aber große Konzerne, die dieses tun, profitieren sie selbst bei Leerständen, weil Verluste in der Bilanz abgeschrieben werden können. Die Auslastung der Häuser beziehungsweise die Bedürfnisse der Bewohner gelten bisweilen als zweitrangig. Im Vordergrund steht der Profit.

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