Gütersloh feiert zum ersten mal einen kleinen eigenen "Christopher Street Day". - © Pixabay
Gütersloh feiert zum ersten mal einen kleinen eigenen "Christopher Street Day". | © Pixabay

Gütersloh Für mehr Toleranz: Gütersloh feiert seinen ersten "Pride Day"

Zum ersten Mal gab's in Gütersloh einen kleinen "Christopher Street Day"

Gütersloh. Für Homosexuelle, Bi- und Transmenschen hat die Zahl 175 eine besondere Bedeutung: Sie symbolisiert nicht nur den 17. Mai, an dem jetzt der erste Pride Day in Gütersloh stattfand sowie jenen Tag im Jahr 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität als psychische Erkrankung aus ihrem Diagnoseschlüssel strich - sondern auch den Paragrafen 175, der in Deutschland bis 1994 Homosexualität unter Strafe stellte. „Gut, dass die Zeiten vorbei sind und die Gesellschaft toleranter geworden ist", sagt Pride-Day-Organisator Matthias Pape. Trotzdem gelte es, das Erkämpfte zu verteidigen, „damit alle ohne Angst leben können." Um Diskriminierung vorzubeugen und um aufzuklären, informierten Vereine und Institutionen über das komplexe Thema, es gab Musik und eine Demo durch die Stadt – interessiert verfolgt von vielen Güterslohern.

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