Das Fahrzeug an der Gadderbaumer Straße war nicht mehr zu retten. - © Barbara Franke
Das Fahrzeug an der Gadderbaumer Straße war nicht mehr zu retten. | © Barbara Franke

Bielefeld/Gütersloh Schreck im Berufsverkehr: Auto brennt in Bielefeld komplett aus

56-jähriger Fahrer wird von anderen Verkehrsteilnehmern auf Flammen unter dem Auto aufmerksam gemacht. Doch es ist schon zu spät

Jens Reichenbach
11.01.2019 | Stand 11.01.2019, 10:22 Uhr |

Bielefeld/Gütersloh. Auf dem Weg zur Arbeit ist ein Gütersloher auf dem Adenauerplatz jäh gestoppt worden. Sein Auto fing innerhalb von Sekunden Feuer. Der VW Passat war nicht mehr zu retten. Der 56-Jährige bemerkte selbst nach der Abfahrt vom Ostwestfalendamm am Johannistal leichten Qualm unter dem Auto. "Da habe ich Gas gegeben, um schnell von der Straße zu kommen", sagte der Betroffene. Am Adenauerplatz wurde er bereits von zahlreichen Verkehrsteilnehmern auf die Flammen unter seinem Auto aufmerksam gemacht. Der Passat-Fahrer lenkte in die Gadderbaumer Straße, sprang aus dem Wagen und schon griffen die Flammen auf das gesamte Fahrzeug über. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Starke Rauchentwicklung - Wind drückt Qualm zu Boden Nach Angaben des Feuerwehreinsatzleiters wurden die Brandbekämpfer um 6.20 Uhr alarmiert. Als der Löschzug der Hauptfeuerwache an der Gadderbaumer Straße eintraf stand der Wagen bereits in vollen Flammen. Der Schnellangriff mit Wasser hatte laut dem Einsatzleiter nicht die gewünschte Wirkung. Deshalb griffen die Feuerwehrleute zum Ersticken der Flammen auf Löschschaum zurück. Das hatte den erforderlichen Erfolg. (Video: #photosbydanvin)  Die Polizei musste die Gadderbaumer Straße in Höhe Adenauerplatz komplett sperren. Durch dichten Rauch, der vom Wind zu Boden gedrückt wurde, war die Sicht an der Kreuzstraße teilweise eingeschränkt. Der Feuerwehreinsatz war um 7.15 Uhr beendet. Zwei sensiblem Messgeräte im Wert von 15.000 Euro an Bord Die Polizei geht von einem Kurzschluss am Wagen aus. Der VW erlitt Totalschaden. Weil der Ingenieur zwei sensible Messgeräte im Wert von je 15.000 Euro im Wagen hatte, dürfte der Schaden deutlich über dem Zeitwert des 12 Jahre alten VW Passats liegen.

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