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Neu im Team: Opferschutzhündin „Summer" lebt in der Familie des Oberkommissars Alexander Hüske. Sie begleitet Herrchen künftig zur und auf der Arbeit. - © Polizei
Neu im Team: Opferschutzhündin „Summer" lebt in der Familie des Oberkommissars Alexander Hüske. Sie begleitet Herrchen künftig zur und auf der Arbeit. | © Polizei

Kreis Gütersloh Hündin verstärkt das Team der Opferschutzbehörde

Allein ihre Anwesenheit kann eine Menge Gutes bewirken

Rainer Holzkamp
14.11.2018 | Stand 13.11.2018, 19:34 Uhr

Kreis Gütersloh. Die Kreispolizeibehörde Gütersloh hat eine neue Kollegin. Landrat Sven-Georg Adenauer, der Abteilungsleiter Polizei, Leitender Polizeidirektor Christoph Ingenohl, der Leiter der Führungsstelle Verkehr Polizeihauptkommissar Michael Orzel und Verkehrssicherheitsberater Polizeioberkommissar Alexander Hüske begrüßten die süße junge Hundedame „Summer" an ihrem ersten Arbeitstag recht herzlich. Als sogenannte Opferschutzhündin soll „Summer" die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde unterstützen. Die Berater besuchen im Rahmen der Opferhilfe Personen, die bei einem Verkehrsunfall verletzt wurden oder in einen Verkehrsunfall involviert waren und helfen diesen bei der Bewältigung der oftmals traumatischen Ereignisse. Bei der Betreuung der Beteiligten oder auch bei Vernehmungen kann „Summer" fortan ihren Beitrag leisten. Ihre Rasse stammt ursprünglich aus Russland „Summer" ist eine vier Jahre alte und liebevolle Bolonka-Hündin. Die Rasse stammt ursprünglich aus Russland und gilt als äußerst gutmütig und verschmust. Trotz seiner geringen Größe ist der wuschelige Bolonka ein ausdauernder Läufer. „Summer" lebt in der Familie von Polizeioberkommissar Alexander Hüske, der seit 1998 bei der Kreispolizeibehörde Gütersloh tätig ist. Seit 2017 arbeitet Hüske in der Direktion Verkehr als Verkehrssicherheitsberater. Nachdem er bei der Polizei Essen den Opferschutzhund „Peng" kennengelernt hatte, kam ihm die Idee, seine Hündin „Summer" ebenfalls als Opferschutzhund einzusetzen. „Summer" soll den Einstieg in Gespräche oder Vernehmungen erleichtern. Die Anwesenheit von Hunden hat nachweisbar eine wohltuende Wirkung auf Menschen. Die so entstehende angenehme Atmosphäre baut zum einen Stress ab und kann insbesondere Kindern und Senioren Geborgenheit vermitteln. „Summer" soll als Gesprächsmedium dienen Der Hund soll als Gesprächsmedium dienen und kann den Einstieg in ein Gespräch um ein Vielfaches erleichtern. Als verlässliche Begleiter des Menschen übernehmen Hunde die vielfältigsten Aufgaben und fügen sich perfekt in die Gesellschaft ein. Bei der Arbeit, etwa in Seniorenheimen, Schulen oder im Einsatz als Rettungshund übernehmen sie wichtige Rollen. Die im Aufbau befindliche dritte Gesamtschule im Gütersloher Norden ist unlängst mit einem Schulhund an den Start gegangen. Dort soll der kleine Goldendoodle „Timmy" mithelfen, die Atmosphäre im Klassenzimmer zu verbessern und Lernprozesse positiv zu beeinflussen. Auch die Hundertwasserschule setzt auf hundgestützte Pädagogik. Sie soll zu sozial-emotionalen Verhaltensweisen wie Empathie und Rücksichtnahme motivieren und das Selbstbewusstsein der Kinder stärken. Bei Opferschutzhund „Summer" handelt es sich einer Mitteilung der Kreispolizeibehörde zufolge ausdrücklich nicht um einen Therapiehund, da polizeiliche Opferberatung keine therapeutische Tätigkeit sei. Ein Opferschutzhund sei ein Sozialhund, der bei den Opferschutzgesprächen als „Anwesenheitshund" zur Stressmilderung, als Gesprächsmedium und Angstlöser fungiere. „Willkommen im Team, Summer!", hieß es bei der Polizeispitze zur Begrüßung.

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