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Gütersloh Rücktritt: Hakenkreuz-Plakat spaltet Linkspartei

Frauke Kralemann tritt von ihrem Amt als Sprecherin des Linken-Stadtverbands zurück. Grund ist ein Streit mit Kreisverbandssprecherin Almuth Wessel um eine historische Abbildung

Patrick Menzel Patrick Menzel
24.09.2018 | Stand 24.09.2018, 11:51 Uhr
Stein des Anstoßes: Das Plakat "Im Reich des Hakenkreuzes". - © Die Linke
Stein des Anstoßes: Das Plakat "Im Reich des Hakenkreuzes". | © Die Linke

Gütersloh. Die Sprecherin des Stadtverbands der Partei Die Linke, Frauke Kralemann, ist am Samstag überraschend von ihrem Amt zurückgetreten. Kralemann zieht mit diesem Schritt die Konsequenz aus einem seit Monaten schwelenden Streit mit Linken-Kreisverbandssprecherin Almuth Wessel. Auslöser der Differenzen sind drei historische Plakate, die zum Tag der Arbeit am 1. Mai im Kreisbüro der Linken an der Bismarckstraße aufgehängt wurden. Kralemann sieht insbesondere in einem Plakat "Nazipropaganda".

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