Die Betrüger rufen meist gezielt Senioren an. - © Pixabay
Die Betrüger rufen meist gezielt Senioren an. | © Pixabay

Gütersloh Schon wieder: Telefonbetrüger geben sich als Polizisten aus

Sie versuchen mit dreisten Maschen an Geld zu kommen

Gütersloh. Telefonbetrüger haben wieder ihr Glück probiert - dieses Mal sowohl in Gütersloh als auch in Harsewinkel. Am Sonntagabend kam es zu mindestens 16 Telefonanrufen, in denen die Täter mit der Masche „Falscher Polizeibeamter", das Vertrauen bei den Angerufenen erschleichen wollten und Fragen zu Wertgegenständen oder direkt nach Geld stellten. In allen Fällen waren die Angerufenen Senioren. Die Senioren handelten allerdings sehr umsichtig und gingen nicht auf die Forderungen der Anrufer ein. Sie gaben auch keine persönlichen Daten wie die Wohnanschrift an, sondern legten sofort auf. Betrüger sprechen von Festnahme angeblicher Einbrecher Damit die Telefonbetrüger im Kreisgebiet keinen Erfolg haben wird die Polizei nicht müde, vor den Tätern zu warnen. In allen geschilderten Fällen sprachen die falschen Polizeibeamte - ein angeblicher Kriminalbeamter -  von einer Festnahme von angeblichen Einbrechern. Sie fragten dabei auch immer nach Wertsachen und Schmuck. Die Betrüger stellten geschickt einen Zusammenhang zwischen den angeblichen Einbrechern und dem Telefonopfer her. Wer ominöse oder sonderbare Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei unter Telefonnummer „110" wenden. Bei Polizeianrufen erscheint niemals die "110" im Display Falls in dem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) evtl. auch mit einer Vorwahl zu sehen ist, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer „110" im Telefondisplay. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, sollte man sich immer den Namen nennen lassen und anschließend selbst die 110 wählen. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt. Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand oder Inhalte von Schließfächern. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Außerdem sollten sie Unbekannten auf keinen Fall Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände übergeben.

realisiert durch evolver group