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Mediensucht kreativ verarbeitet: Christian Groß, Michael Knothe, Ulrich Kemper, Hansjörg Thurn, Stephan Pitten und Ulrike Dickenhorst (v.l.) neben der Installation "Bildersucht und Cyberflucht", die in der Bernhard-Salzmann-Klinik zu sehen ist. - © Andreas Frücht
Mediensucht kreativ verarbeitet: Christian Groß, Michael Knothe, Ulrich Kemper, Hansjörg Thurn, Stephan Pitten und Ulrike Dickenhorst (v.l.) neben der Installation "Bildersucht und Cyberflucht", die in der Bernhard-Salzmann-Klinik zu sehen ist. | © Andreas Frücht

Gütersloh So ist Mediensucht wirklich

Ausstellung: Ein begehbarer Würfel thematisiert das Phänomen der Medienabhängigkeit. Der Wilsberg-Regisseur Hansjörg Thurn, der die Installation konzipiert hat, hat seine eigenen Erfahrungen mit Onlinesucht

Anja Hustert
19.06.2018 | Stand 19.06.2018, 13:35 Uhr

Gütersloh. Schon als kleines Kind ist Martin von elektronischen Spielgeräten fasziniert. Mit neun Jahren bekommt er in sein Kinderzimmer seine erste eigene Konsole. Er spielt und spielt, fehlt in der Schule, streitet mit seiner Mutter. Er kommt ins Betreute Wohnen, sitzt dort vor seinem PC, spielt World of Warcraft und nimmt nicht am sozialen Leben teil. Nachdem er die Leiterin des Wohnprojektes tätlich angreift, wird er in die Psychiatrie eingewiesen.

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