0
Fundort: Der Park, in den die Täter ihr Opfer nach der Vergewaltigung brachten, ist tagsüber idyllisch. Nachts trauen sich offenbar viele Frauen aus Harsewinkel nicht mehr dorthin. - © Montage / Andreas Frücht
Fundort: Der Park, in den die Täter ihr Opfer nach der Vergewaltigung brachten, ist tagsüber idyllisch. Nachts trauen sich offenbar viele Frauen aus Harsewinkel nicht mehr dorthin. | © Montage / Andreas Frücht

Gütersloh Empörung wegen Gruppenvergewaltigung in Harsewinkel

Das Schicksal der 14-Jährigen, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde, sorgt für 
Empörung – nicht nur die Tat selbst, sondern auch die späte Information der Bevölkerung durch die Polizei

Nicole Hille-Priebe Nicole Hille-Priebe
09.06.2018 | Stand 09.06.2018, 09:55 Uhr

Gütersloh. Bei der Polizeisprecherin Katharina Felsch steht das Telefon nicht mehr still, seitdem ihre Behörde und die Staatsanwaltschaft durch einen Bericht im Internet gezwungen wurden, den Fall öffentlich zu machen. Sie findet das Vorgehen der Polizei nach wie vor richtig. „Das war alles zunächst ein großes Rätsel. Wir hatten einfach nur ein Mädchen, das orientierungslos im Park aufgefunden worden war. Auch nach der ärztliche Untersuchung gab es keine Anhaltspunkte auf ein Sexualdelikt. Erst Wochen später wurde uns zugetragen, dass es da eine Tätergruppe gibt."

realisiert durch evolver group