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Wie Notfallseelsorger trösten

"So etwas vergisst man nicht"

Benedikt Schülter
31.03.2018 | Stand 29.03.2018, 19:41 Uhr
Einsatzrucksack: Marco Beuermann ist Pfarrer der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück. Seit 2002 engagiert er sich bei der Notfallseelsorge. - © Benedikt Schülter
Einsatzrucksack: Marco Beuermann ist Pfarrer der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück. Seit 2002 engagiert er sich bei der Notfallseelsorge. | © Benedikt Schülter

Herr Beuermann, wie viele Einsätze hatten die Gütersloher Notfallseelsorger im vergangenen Jahr?
Marco Beuermann:
Im vergangenen Jahr riefen uns die Rettungskräfte zu 77 Einsätzen im gesamten Kreisgebiet. Zumeist handelte es sich um Verkehrsunfälle. Wir sind aber auch zur Stelle, wenn jemand plötzlich verstirbt oder Suizid begeht. Insgesamt 13 mal haben wir Angehörige nach dem Selbstmord eines Verwandten betreut.